Das eigene Geld in Genossenschaftsanteile investieren

Viele Menschen verfolgen mit ihrem Geld einen bestimmten Zweck und möchten dies in einer bestimmten Form investieren. Über Anteile einer Genossenschaft können wirtschaftliche Ziele verfolgt werden.

Genossenschaften werden meist als eine Gemeinschaft von verschiedenen Personen gegründet, um miteinander geschäftliche Ziele zu verfolgen. Im Unterschied zu einer Kapitalgesellschaft steht bei einer Genossenschaft nicht ausschließlich das wirtschaftliche Interesse im Vordergrund, sondern ebenfalls die Zwecke, die durch das wirtschaftliche Handeln erreicht werden sollen. Grundsätzlich stehen bei einer Genossenschaft die Mitglieder im Vordergrund, die gefördert werden sollen. Weitere Prinzipien bei einer solchen Gemeinschaft sind die Selbstverwaltung, indem die Geschäftsführer aus den eigenen Reihen gewählt werden. Die Verwaltung der Genossenschaft handelt selbstverantwortlich und hilft sich selbst. Über festgeschrieben Statuten kann sich eine Genossenschaft eigene Regeln aufsetzen und beispielsweise festlegen, wer Mitglied werden darf.

Mitglieder einer Genossenschaft kaufen sich über Anteile in den Geschäftsbetrieb ein. Damit erhalten sie ein Stimmrecht, das sie auf der Vollversammlung nutzen können. Dabei gilt im Unterschied zu einer Aktiengesellschaft meist das Kopfstimmrecht, daher spielt der Umfang der eigenen Anteile keine Rolle, allerdings kann in der Satzung auch das Anteilsstimmrecht festgelegt werden. Aus dem Anteilsbesitz ergibt sich bei einer Genossenschaft oftmals eine bestimmte Förderleistung, die für die Mitglieder bestimmt ist. So genießen Mitglieder einer genossenschaftlichen Bank einige Vorteile bei der Kundschaft und bei Wohnungsgenossenschaften werden die beteiligten Mieter gefördert. Genossenschaften können auch Förderinstrumente von einigen Unternehmern sein, so kümmert sich eine landwirtschaftliche Genossenschaft um die eigenen Mitglieder und ist beispielsweise für den Vertrieb der Milch zuständig.

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