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Die wichtigsten Auswirkungen auf die Immobilienpreise

Die Preise für Immobilien jeglicher Art sind von vielen Faktoren abhängig, die der Käufer berücksichtigen sollte, um keine überteuerte Immobilie zu erwerben. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich.

Die Preise für Immobilien sind nach der letzten Wirtschaftskrise drastisch angestiegen, da immer mehr Anleger die Sicherheit einer Immobilie zu schätzen wissen. Zudem steigen die Lebenserhaltungskosten, zu denen auch die Verkaufspreise für Wohnimmobilien gehören. Wohnen wird zunehmend teurer und das hat auch Auswirkungen auf die Preise. Der Wert eines Hauses oder einer Wohnung ist entscheidend von der Lage und der Größe des Objektes abhängig. So sind die Preise für den Quadratmeter in bestimmten Regionen sehr viel teurer als in anderen. Ein Haus in einer ländlichen Gegend kann mitunter preiswerter sein als eine Wohnung in der Innenstadt einer großen Metropole. Dies sollte der Käufer im Vorfeld berücksichtigen, wenn er sich unterschiedliche Angebote einholt. Manchmal sind schon wenige Kilometer von entscheidender Bedeutung.

Zu den beeinflussenden Faktoren zählen aber auch die Ausstattung der Immobilie und die Größe des Grundstücks, auf dem das Haus steht. Beim Preis für eine Eigentumswohnung ist der Service des Hauses ausschlaggebend. Hier kann der Besitzer in einigen Häusern auf einen Hauswart, einen Portier oder einen Wohnungssitter-Service zurückgreifen. Dies erhöht selbstverständlich den entsprechenden Kaufpreis der Immobilie. Jedoch kann der Kaufinteressent in jedem Fall über den endgültigen Preis der Immobilie verhandeln, da die angegebenen Werte nur als Verhandlungsbasis dienen. Ist der Käufer geschickt im Handeln, dann kann dies einige Prozentsätze ausmachen. Kleine Mängel der Wohnung oder des Hauses, die eigentlich nicht sonderlich ins Gewicht fallen, können den Preis einer Immobilie drastisch senken.

Außerdem sollte sich der Betreffende im Vorfeld der Verhandlungen darüber informieren, wie lange das Haus oder die Eigentumswohnung schon leer steht, damit er den Erfolg der Verhandlung voraus bestimmen kann. Je länger ein Verkäufer nach einem zahlungswilligen Interessenten sucht, desto eher ist er bereit, den Preis zu senken. Allerdings sollten die Forderungen des Käufers schon das aktuelle Preisniveau der Gegend widerspiegeln, damit der Verkäufer auch gewillt ist, zu verhandeln. Die Preishöhen einzelner Regionen kann der Verbraucher im Internet nachschlagen. Meistens sind die ausgeschilderten Kaufpreise sehr viel höher und haben deshalb einigen Verhandlungsspielraum. Müssen Arbeiten am Haus oder Grundstück vorgenommen werden oder muss die Wohnung erst noch renoviert werden, damit sie bewohnbar wird, dann können diese Tätigkeiten vom Käufer übernommen werden, so dass der Verkäufer mit dem Preis heruntergeht. Diese Differenz ist meistens größer als die Ausgaben für die Arbeiten. Dies sollte der Käufer jedoch immer vom Umfang der Arbeiten abhängig machen.

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