DAX+1,62 % EUR/USD+0,28 % Gold+0,59 % Öl (Brent)+0,33 %

Eigenheime – die perfekte Altersvorsorge

Eigenheime sind das erklärte Ziel vieler Menschen und das ist auch gut so, denn damit kann man nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Kindern etwas Gutes tun.

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, Eigenheime für sich selbst und später auch für seine Kinder bauen zu wollen, der sollte sich so früh wie möglich auch mit den Fragen einer Baufinanzierung auseinander setzen. Der gute alte Bausparvertrag hat hier übrigens noch lange nicht ausgedient. Er bietet die Möglichkeit, während des Ansparzeitraumes eine gute Rendite zu erzielen und sich schon jetzt günstige Konditionen für einen künftigen Baukredit sichern zu können.

Das liegt unter anderem daran, dass er sich in die Finanzierung für Eigenheime unterschiedlich einsetzen lässt. Einerseits hat man die Möglichkeit, bei Erreichen der vertraglich vereinbarten Mindestansparsumme und eine angemessenen Wartezeit bis zur Zuteilungsreife das Bauspardarlehen zu den vorher vereinbarten Konditionen in Anspruch nehmen zu können. Andererseits lässt sich der Bausparvertrag aber auch gut als zusätzliche Sicherheit für ein Darlehen einsetzen.

Wer eine richtig gute Finanzierung für Eigenheime haben möchte, der kommt um konsequentes Ansparen vor dem geplanten Bauzeitraum nicht herum. Die Banken vergeben keine Kredite, wenn man nicht mindestens zehn Prozent der Gesamtkosten als Eigenkapital vorweisen kann. Schlitzohrige Finanzexperten geben manchmal den Rat, diesen Anteil über einen zusätzlichen Kleinkredit ohne Schufa und ohne Sicherheiten zu finanzieren. Das ist unseriös, weil es in jedem Fall ein erhöhtes Risiko für die Bauherren darstellt, das leider viel zu oft in einer Zwangsversteigerung und dem Verlust der Eigenheime endet.

Gute Konditionen für die Finanzierung der Eigenheime kann man sich auch sichern, wenn man beizeiten darauf achtet, dass der vorderste Rangplatz im Grundbuch für die zu Gunsten der Kreditbank eingetragenen Rechte frei bleibt. Das kann man beispielsweise durch die Eintragung einer so genannten Eigentümergrundschuld erreichen. Die Eigentümergrundschuld ist nicht an einen konkreten Kreditvertrag gebunden und kann jederzeit auf Dritte, in dem Fall die Bank, übertragen werden.

Bei der Vorbereitung der Finanzierung für Eigenheime sollte man sich auch informieren, für welche Dinge man Förderdarlehen in Anspruch nehmen kann. Das ist vor allem für die Integration der Technik zur Nutzung erneuerbarer Energien möglich. Auch beim Bestehen von Denkmalschutzauflagen können beim Vorliegen bestimmter Umstände Zuschüsse oder zinsbegünstigte Darlehen gewährt werden, mit denen man die Finanzierungskosten ein wenig verringern kann.