Ein Umzug nach Österreich sollte gut geplant sein

Immer mehr Menschen zieht es heute ins Ausland. Neben der deutschsprachigen Schweiz kann auch Österreich ein attraktives Ziel für einen neuen Lebensabschnitt sein. Beim Umzug müssen aber einige Dinge gut geplant werden.

In den letzten Jahrzehnten sind die Deutschen immer mobiler geworden. Ob aus privaten oder beruflichen Gründen: Umzüge gehören heute vielmehr zur Lebenswirklichkeit als noch vor hundert Jahren. Damals hat ein sehr großer Anteil der Menschen den Ort der Geburt selten oder gar nicht verlassen. Nicht zuletzt aufgrund deutlich kürzerer Arbeitsverhältnisse im Vergleich zu früher müssen - nicht nur junge - Frauen und Männer viel öfter den Wohnort wechseln. Einige von ihnen zieht es dabei sogar ins Ausland. Neben der Schweiz bietet sich für Deutsche wegen der Sprache auch Österreich als Auswanderungsland an. Da auch hier Deutsch gesprochen wird, fällt es vielen deutlich leichter, sich vor Ort zurechtzufinden als in Ländern, wo große Sprachbarrieren bestehen können, wie z. B. in Spanien, Frankreich oder Italien.

Wer sich dazu entschließt, nach Österreich umzuziehen, muss einige Dinge dabei berücksichtigen. An erster Stelle ist hier neben der Jobsuche vor allem die Wohnungssuche zu nennen. Internet-Wohnungsbörsen oder auch Makler in Österreich, die ebenfalls über das Internet zu finden sind, können dabei hilfreich sein. Natürlich spielen auch in Österreich der Wohnort und die Lage eine wichtige Rolle beim Mietpreis. Wohnungen in zentraler Lage in Wien oder Salzburg sind in der Regel deutlich teurer als solche in Randlage oder in weniger attraktiven Städten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umzug selbst. Wer seine Sachen selbst transportieren möchte, benötigt hierfür in der Regel einen ausreichend großen Transporter. Die meisten großen Autoverleiher bieten ihren Kunden gegen Aufpreis die Möglichkeit, das Fahrzeug in einer Filiale am neuen Wohnort abzugeben. Dadurch entfällt ggf. eine zeit-und kostenaufwendige Rückführung des Lkws. Natürlich kann man auch ein professionelles Umzugsunternehmen nutzen. Diese transportieren den Hausrat in der Regel auch länderübergreifend. Bei der Berechnung der Kosten spielen Faktoren wie die Menge des Hausrats sowie die Entfernung eine Rolle. Es kann sich dabei lohnen, die Angebote mehrerer Anbieter einzuholen, da sich die Konditionen zum Teil deutlich unterscheiden. Das Internet kann über die gängigen Suchmaschinen bei der Suche nach geeigneten Anbietern hilfreich sein.

Sind Job und Wohnung gefunden sowie der Umzug organisiert, müssen noch einige Formalia ins Auge gefasst werden. An erster Stelle ist hierbei die Ummeldung bei den Behörden zu nennen. Auch Fragen nach dem Aufenthaltsrecht, vor allem für Nicht-EU-Bürger, können dabei relevant sein. Weitere Anlaufstellen sind die Energieversorger sowie ggf. Telefongesellschaften. Wer einen Umzug plant, sollte nach Möglichkeit immer auch einen Nachsendeantrag bei der Deutschen Post stellen, damit auch nach dem Umzug keine Post verloren geht. Sind alle Faktoren berücksichtigt worden, steht einem neuen Leben in Österreich nichts mehr im Wege.

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