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Ein Wochenendhaus zaubert einen Miniurlaub

Um dem Alltag zu entfliehen kann man einen Kurzurlaub buchen oder eine Art Miniurlaub im eigenen Wochenendhaus verbringen. Das zweite Zuhause befindet sich dabei meist an einem landschaftlich reizvollen Ort.

Wer kennt das nicht: Der Alltag ist geprägt Herausforderungen und beruflichem Stress. Um auf lange Sicht seine Energien wieder aufzutanken, muss man Abstand vom Einheitstrott gewinnen. Eine Möglichkeit, Stress abzubauen, ist Sport zu treiben. Aber meist finden sich Ausflüchte, gerade an diesem Abend keinen Sport zu treiben und nicht ins Fitnessstudio oder zum Laufen zu gehen: Schlechtes Wetter, zu müde oder Treffen mit Freunden. Eine andere Möglichkeit ist das Wochenende fern von den eingetretenen Pfaden an einem komplett anderen Ort zu verbringen. Was eignet sich also besser als ein Wochenendhaus, um abzuschalten. Dabei muss das nicht die eigene Immobilie sein, in der man abschaltet. Eine Möglichkeit, an ein Wochenendhaus kostengünstig zu kommen ist mieten oder man beteiligt sich mit Bekannten und Freunden an einer Immobilie und teilt die Benutzung untereinander auf.

Ein Wochenendhaus befindet sich meist in einer landschaftlich ansprechenden und reizvollen Umgebung. Dies kann ein nahegelegener See, das Meer oder aber ein ausgedehnter Wald oder die Berge sein. Die Entfernung vom eigenen Zuhause sollte nicht sehr groß sein, will man doch nicht einen großen Teil des Wochenendes auf der Autobahn oder im Zugabteil verbringen, sondern das Beste aus den arbeitsfreien Tagen holen. Das Haus selbst kann von einer einfachen Unterbringung bis hin zu einem wirklichen zweiten Zuhause reichen, ganz nach dem individuellen Geschmack.

Ein Wochenendhaus ist nicht nur in Deutschland beliebt, sondern auch im Rest Europas. Ein ganz bekanntes Erholungsgebiet mit vielen Wochenendhäusern liegt außerhalb von Stockholm, am Mälarsee. Aber auch gestresste New Yorker lieben es, außerhalb der Millionenmetropole zu relaxen. Bekannte Gebiete sind die Hamptons und Vermont, ein Nachbarstaat von New York und New Jersey. In Ostdeutschland nannte man das Wochenendhaus Datsche, das vom russischen Wort für das Wochenendhaus, Datscha, entlehnt ist. Unsere europäischen Nachbarn Polen und Tschechien blicken ebenfalls auf eine lange Tradition von Wochenendhäusern zurück.

Der Unterschied zwischen einem Wochenendhaus und einem Häuschen im Schrebergarten sind die eingebauten Sanitäranlagen und die Küche, die im Gartenhäuschen häufig fehlen. Mit den entsprechenden Installationen wird das Wochenendhaus zum zweiten Zuhause.

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