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Alles Wissenswerte rund um Polystyrol Dämmplatten

Polystyrol Dämmplatten sind unter dem Handelsnahmen Styropor besser bekannt. Sie haben bei der Wärmedämmung von Gebäuden wegen des geringen Preises und guter physikalischer Eigenschaften eine große Bedeutung.

Man merkt es an jeder Ecke: Energie wird immer Teurer. Insbesondere fossile Brennstoffe, also das Benzin an der Tankstelle und die eigenen Heizkosten steigen im Preis langsam aber beständig immer höher. Das liegt wahrscheinlich daran, dass nur noch begrenzte Mengen dieser Energieträger vorhanden sind und die Nachfrage ständig steigt. Aus diesem Grund hilf eigentlich nichts, außer so wenig Energie zu verschwenden, wie möglich. Erster Ansatzpunkt ist die Wärmedämmung der Häuser. Noch immer geht über lückenhafte Dächer und dünne Wände unnötig Energie verloren, die man durch eine Bessere Isolation anderweitig benutzen könnte.

Bei der Wärmedämmung eines Hauses hat man grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, entscheidet sich in der Regel aber für Polystyrol Dämmplatten. Sie sind, wie der Name schon sagt, aus dem Kunststoff Polystyrol (PS) gefertigt, der besser unter seinem Trivialnamen Styropor besser bekannt ist. Polystyrol Dämmplatten sind im Gegensatz zu anderen Isolatoren leicht anzubringen, billig und leicht. Natürlich ist Polystyrol auch ein ausgezeichneter Isolator.

Eigentlich ist der Kunststoff glasklar, schwer und brüchig. Wenn man ihn mechanischen Belastungen aussetzt, erzeugt PS ein charakteristisches, knackendes Geräusch und einen unverwechselbaren Geruch. Erst durch das Aufblähen wird er zum bekannten weißen, schaumstoffähnlichen Gebilde, das man beim Bauen verwendet. Eine besonders interessante Eigenschaft ist die Löslichkeit durch Dichlormethan. Mithilfe einer entsprechenden Düse kann man Styroporplatten verschweißen und somit auch die Fugen der Isolation schließen.

Polystyrol Dämmplatten müssen nach dem Anbringen an der Hauswand von einer Schicht aus Baumaterial, in der Regel Putz, verschlossen werden, weil der Kunststoff empfindlich auf das UV-Licht der Sonne reagiert. Dämpfe, die bei der Verbrennung von PS entstehen sind theoretisch zwar nicht gesundheitsschädlich, sollten wegen der Unreinheiten im Material nicht eingeatmet werden, weil fast immer auch giftige Bestandteile von chemischen Zusatzstoffen, die aus Kostengründen nicht mehr entfernt werden, frei werden.