Bad Designer – Mensch oder Software für ein schönes Bad

Der Bad Designer – das kann der Mensch aus dem Bad- und Sanitär-Großhandel sein, der dem Interessenten alle Möglichkeiten in Natur aufzeigt. Es gibt aber auch bereits Software, mit der man selbst planen kann.

Wer sein Bad neu bauen, einrichten oder das vorhandene Bad renovieren möchte, wendet sich meist vertrauensvoll an einen Berater. Das kann beispielsweise der Sanitärinstallateur sein. Meist verweisen diese jedoch auf die Großhändler, bei denen sie ihre Ware beziehen. Diese verkaufen ihre Produkte zwar nicht an Privatpersonen, gewähren aber Einblick in ihre sehr informativen Ausstellungsräume. Dort kann man sich beraten lassen und die Objekte in Augenschein nehmen. Doch gibt es inzwischen im Zeitalter des PCs auch Software, die diese Aufgabe erledigen kann.

Der Bad Designer ist ein Ableger aus der Architektur- und Küchenplanung. Dort sind schon länger professionelle Programme im Einsatz, um Einbauküchen passgenau planen zu können – möglichst mit Bild für den Kunden. Eventuell kann man ein solches Programm sogar kostenlos erhalten. In dem Fall steht dann aber eher Eigeninteresse des Anbieters dahinter. So ist das Programm meist nur auf seine Produkte ausgerichtet und berücksichtigt keine alternativen Fabrikate.

Für wenig Geld kann man heute aber auch schon Bad Designer Software kaufen, die herstellerunabhängig arbeitet. Allerdings basiert auch sie auf abgespeicherten Daten und Katalogen. Ist ein Hersteller da nicht präsent, werden seine Produkte nicht mit in Betracht gezogen. Deshalb lohnt es sich nach der Planung durchaus, zu prüfen, ob man die Umsetzung nicht auch mit anderen, möglicherweise sehr viel preisgünstigeren Produkten realisieren kann. Ein Besuch der schon erwähnten Ausstellung ist trotzdem zu empfehlen.

Bevor die Planung mit dem Bad Designer beginnen kann, muss das Bad ausgemessen werden. Dann kann man die Maße in den Bad Designer eingeben und loslegen. Die Software bietet jede Menge Gestaltungsideen, die sogar dreidimensional dargestellt werden können. Dies ist insbesondere bei einem Bad mit schrägen Wänden wichtig. Der Vorteil der Software liegt ganz klar darin, dass man sofort sehen kann, ob die gewünschte Einrichtung auch in den Raum passt. Es kann aber nicht schaden, den fertigen Plan noch mit einem Fachmann zu besprechen. Er kann auf mögliche Planungsfehler aufmerksam machen, damit im nächsten Schritt die Umsetzung erfolgen kann.