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Der gemütliche Sitzsack ist nicht nur zum Sitzen da

Der Sitzsack ist ein außergewöhnliches Möbelstück und besonders bei jungen Menschen sehr beliebt. Er ist vielseitig und flexibel einsetzbar, passt sich jeder Körperbewegung an und ist sogar als Hundebett beliebt.

Im Grunde genommen ist ein Sitzsack nichts anderes, als ein riesengroßes Kissen. Das allein erklärt seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als Sessel oder Schlafunterlage für den kurzen Schlaf zwischendurch. Je nach Größe des Kissens dient der Sitzsack nicht nur als Sessel, sondern auch als Sofa. Die Idee ist im Prinzip recht einfach und gleichzeitig genial. Damit ein Sitzsack all seine Funktionen so optimal erfüllen kann, müssen einige Grundvoraussetzungen beachtet werden. Für den Sitzkomfort spielt die Füllung eines Sitzsacks die herausragende Rolle. Sie muss so beschaffen sein, dass man dieses große Kissen für die verschiedenen Einsatzbereiche formen kann. Gleichzeitig müssen ein fester Stand, eine bequeme Sitzstellung und komfortables Liegen ermöglicht werden. Um das zu erreichen, ist ein Sitzsack, der auch als Bean Bag bezeichnet wird, mit Kugeln aus Polystyrol gefüllt.

Von der Art der Füllung hängt die Qualität eines Sitzsacks ab, denn sie können von unterschiedlicher Größe und Härte sein. Ideal sind Styroporkugeln mit einem Durchmesser von zwei bis fünf Millimetern und einem Härtegrad und einer Elastizität, die es ihnen erlaubt, auch schwere Menschen zu tragen, ohne dabei dauerhaft verformt und beschädigt zu werden. Vielmehr passen sie sich auch in ihrer Form an und bilden sich jederzeit wieder zurück. Die Styroporkugeln im Sitzsack haben aufgrund ihrer Zusammensetzung die besondere Eigenschaft, dass sie nicht auseinander fallen, sondern aneinander entlang fließen. Dadurch passt sich der Sitzsack immer der Bewegung und Körperhaltung seines Benutzers an und hat dabei sehr gute ergonomische Eigenschaften. Ein weiterer besonderer Vorteil des Füllmaterials besteht in seiner wärmedämmenden Fähigkeit, denn das Styropor speichert die Körperwärme und nimmt keine Feuchtigkeit an.

Erst nach langjähriger Benutzung kann es vorkommen, dass die Styroporkugeln sich abnutzen. Man kann sie dann einfach durch eine neuen Füllung ersetzen. Neben diesen Polystyrol-Kugeln kann der Sitzsack aber auch mit Kunststoffgranulat, Stoffresten, Schaumstoff oder, besonders natürlich, mit Dinkelspelzen gefüllt sein. Aber nur die wenigsten dieser Materialien bieten denselben Sitz- und Liegekomfort. Die Hülle eines Sitzsacks besteht bei qualitativ hochwertigen Produkten aus unempfindlichen Stoffen, die bei Bedarf abgezogen und gewaschen, aber auch beliebig ausgetauscht werden können. Wasserfeste Bezüge erlauben den Einsatz von Sitzsäcken sogar im Außenbereich.

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