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Was stellt man sich unter einem Dinkelkissen vor?

Dinkelkissen benutzt man bei unterschiedlichen Erkrankungen. Es stellt sich die Frage, welche Anwendungsmöglichkeiten für diese speziellen Körnerkissen geeignet sind und aus welchen Materialien sie hergestellt werden.

dinkelkissen
Foto: © Judith Lisser-Meister / http://www.pixelio.de

Dinkelkissen gehören zu den so genannten Körnerkissen und haben unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Sie werden gern als natürliches Heilmittel bezeichnet, da diese auf biologischer Basis aufgebaut sind. Vorwiegend werden sie zur Wärme- und Kältetherapie verwendet.

Vorstellen kann man sich ein Körnerkissen folgendermaßen: Ein solches Kissen ist nicht mit Daunenfedern oder Schaumstoff befüllt, sondern mit Getreidekörnern, wie zum Beispiel Roggen, Weizen oder Dinkel. Es gibt auch mit Obstkernen befüllte Modelle. Als Füllung dienen dabei Kirsch- oder Traubenkerne. Andere Obstsorten finden seltener Verwendung.

Die Formen sind unterschiedlich. Man findet diese Kissen in runder, viereckiger, quadratischer, länglicher oder auch bananenähnlicher Form. Diese Form dient dann vorwiegend als Nackenrolle. Die Größen sind auch unterschiedlich und können den jeweiligen Bedürfnissen und Anwendungsgebieten angepasst werden. Es sollte auf jeden Fall auf eine gute Steppung geachtet werden, da die Füllung sonst schnell verrutscht.

Welche Möglichkeiten zur Therapie sich durch solche Kissen bieten, liegt auf der Hand. Körner können Temperatur speichern, ob nun Wärme oder Kälte. Es kommt dabei auf das jeweilige Anwendungsgebiet an. Um ein Körnerkissen oder Dinkelkissen zu erwärmen, kann man es einfach in die Mikrowelle, den Backofen oder auf einen Kachelofen legen. Dabei sind die angegebenen Hinweise und Gebrauchsanleitungen immer zu beachten. Bei zu langer oder zu hoher Erwärmung kann die Füllung verbrennen. Zur Kältebehandlung wird das Kissen entweder in den Kühl- oder den Gefrierschrank gelegt.

Muskelschmerzen können oftmals sehr unangenehm sein. Sie entstehen nach sportlichen Aktivitäten oder aber auch unverhofft im Alltag durch Überanstrengung. Hierbei können warme oder kalte Kissen Linderung bringen, je nach Art der Beschwerden. Auch Verspannungen, vor allem im Nacken, sind keine Seltenheit. Es empfiehlt sich in diesem Fall ein warmes Körnerkissen. Die Form sollte dabei auf die betroffene Körperpartie angepasst sein. Bei Nackenverspannungen zum Beispiel gibt es spezielle Nackenkissen. Sollte es zu Verstauchungen oder Prellungen gekommen sein, kann ein Dinkelkissen als Eisbeutelersatz dienen. In gekühlter Form kann es auch zur Linderung müder und schwerer Augen nach Überbelastung beitragen. Für jede Art von Erkrankungen, bei denen Wärmflaschen eingesetzt werden, kann stattdessen auch ein Körnerkissen verwendet werden. Das wären zum Beispiel Erkältungen oder Bauchschmerzen.