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Welcher Bodenbelag für welchen Raum geeignet ist

Wer eine Wohnung oder ein Haus neu einrichtet, steht zunächst vor der Entscheidung, welcher Bodenbelag verlegt werden soll. Dabei haben alle Materialien ihre Vor- und Nachteile.

Zu den ersten Schritten bei der Raumgestaltung gehört es, zu entscheiden, welcher Bodenbelag in den einzelnen Zimmern verlegt werden soll. Dafür gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen, da jedes Material seine eigenen Vorzüge und Nachteile hat. Dennoch gibt es einige Grundregeln, die man bei der Auswahl beachten sollte. Im Badezimmer ist ein Teppichboden beispielsweise eher ungünstig, auch wenn er in einigen Wohnungen dort zu finden ist. Er saugt das Wasser auf und braucht anschließend einige Zeit, um wieder vollständig trocken zu werden. Ist der Raum dann auch noch schlecht belüftet, können sich in den Teppichfasern Keime, Bakterien oder Sporen sammeln, die der Gesundheit nicht gerade förderlich sind. Auch Parkett- oder Laminatboden ist im Bad nicht ideal, da er zwar mit wenig Wasser gewischt werden kann, aber niemals richtig nass werden sollte, was allerdings schnell passieren kann, wenn man aus der Wanne oder Dusche steigt. Wer im Bad dennoch nicht darauf verzichten möchte, sollte unbedingt zusätzliche Badeteppiche oder Läufer verwenden, um ein Aufweichen des Holzes zu vermeiden. Eine andere Möglichkeit ist, einen imprägnierten Holzboden zu auszuwählen, der auch größere Feuchtigkeitsmengen verträgt. Fliesen sind allerdings deutlich besser für das Badezimmer geeignet.

Welcher Bodenbelag in den anderen Räumen eingesetzt werden sollte, hängt in erster Linie vom eigenen Geschmack ab. In der Küche ist es allerdings vorteilhaft, wenn dieser pflegeleicht ist, da es hier schnell zu Verschmutzungen kommen kann. Außerdem sollte man bei Parkett und Laminat für eine ausreichende Dämmung sorgen, da Schritte im darunter liegenden Stockwerk ansonsten sehr deutlich zu hören sind, was eventuell zu Schwierigkeiten mit den Nachbarn führen kann. Auch ein Teppichboden hat seine Nachteile. Er ist zwar sehr warm und dämmt Schritte besser als ein Holzboden, ist dafür aber auch schwerer zu reinigen. Manche Flecken lassen sich nur mit großem Aufwand und Spezialreinigern wieder entfernen. Des Weiteren ist er für Hausstauballergiker eher ungeeignet.

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