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Wie man eine Wandgarderobe anbringen kann

Wenn man eine Wandgarderobe anbringen will, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, aus denen man die auswählen sollte, die den Anforderungen am besten entspricht.

Es gibt verschiedenste Arten von Wandgarderoben - große, kleine, metallene, solche aus Kunststoff, teure, billige oder auch antike Modelle. Sie alle müssen auf die eine oder andere Art an der Wand befestigt werden. Wenn man eine Wandgarderobe anbringen will, sollte man vor allem eines bedenken: Die Haken sind mitunter einer hohen Belastung ausgesetzt. Hängt eine nasse Jacke, die Mütze und ein Regenschirm dran, hat man es wegen dem Hebelgesetz mit Zugkräften von mehreren Hundert Newton zu tun, die allesamt auf die Wand übertragen werden.

Aus diesem Grund fallen viele Billigfabrikate, die vor allem aus China oder Korea kommen, erst mal weg. Sie werden nämlich mit Klebstoff an der Wand befestigt. Das geht höchstens kurzzeitig und bei geringen Belastungen gut, wenn man die richtige Oberfläche, also glatte Kacheln oder Ähnliches wählt. Tapete oder Farbe nehmen den Kleber zwar auch gut auf, reißen aber einfach von der Wand, sobald man etwas an den Haken hängt.

Ein viel besserer Weg, mit dem man eine Wandgarderobe anbringen kann, ist die Schraube. Hier bohrt man zunächst ein Loch in die Wand, steckt den entsprechenden Dübel hinein, und verschraubt anschließend die Garderobe. Diese Verschraubung ist der solideste und belastbarste Weg, etwas an eine Wand zu hängen. Allerdings kann es zu Problemen mit Vermietern oder Schwierigkeiten wegen Strom und Wasserleitungen kommen.

In diesem Fall bleibt ein Kompromiss: Man benutzt Nägel. Sie hinterlassen nur geringe Schäden an der Wand, bieten dennoch relativ guten Halt. Dabei gilt vor allem die Regel, dass man so wenige Nägel, wie möglich benutzen soll, sie aber möglichst gut verteilt. Wenn man zu viele Nägel benutzt, sinkt sie Belastbarkeit - sind es zu wenige, tut sie es auch.

Leider sind die Haken einer Wandgarderobe im Vorhinein auf eine bestimmte Befestigungstechnik ausgelegt. Dabei kann man in jene zum Ankleben ein Loch bohren und die Löcher in solchen, die für Nägel ausgelegt sind meist auch vergrößern. Dabei sollte man insbesondere bei chinesischen Billigfabrikaten bedenken, dass unter Umständen giftige Dämpfe frei werden, also immer im Freien bohren.