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Kindersichere Wohnung: dem Wohl des Kindes zuliebe

Wenn ein Baby geboren wird, dann wissen Eltern, dass sie früher oder später für eine kindersichere Wohnung sorgen müssen, damit der Sprössling ohne Gefahr spielen und seine Umwelt erforschen kann.

Spätestens jedoch, wenn das Baby zu krabbeln beginnt, also in der Lage ist, sich selbständig fortzubewegen, müssen einige Maßnahmen zur Sicherung der Wohnung vor der frühkindlichen Neugier getroffen werden. Nur auf diese Weise können sowohl Einrichtungsgegenstände geschont als auch, und das ist die Hauptsache, Unfälle vermieden werden.

Die Ursache für die hohe Gefahr, die überall in der Wohnung lauert, ist der natürliche Erkundungsdrang von Kindern. Nachdem sie in der Regel das erste halbe Jahr ihres Lebens stets in der unmittelbaren Nähe der Mutter verbringen, wollen Babys auch ihre Umwelt kennen lernen. Das Kinderzimmer sowie die gesamte Wohnung laden dabei zu spannenden Entdeckungstouren ein, die jedoch leider auch unzählige Gefahren mit sich bringen. Meistens haben nur die wenigsten Eltern tatsächlich eine Vorstellung darüber, hinter welchen alltäglichen Gegebenheiten sich diese potenziellen Unfallorte verbergen.

Vor allem die Stromversorgung stellt eine eindeutige Gefahrenquelle dar. Aus diesem Grund ist es notwendig, an den Steckdosen Sicherungen anzubringen. Auch Verlängerungskabel sollten hier nicht vergessen werden. Wer eine kindersichere Wohnung schaffen will, sollte auch auf die Absturzgefahr achten, die Fenster und Balkone mit sich bringen. Klettert ein Kind auf die Brüstung, weil nebenan ein Stuhl stand, so kann diese Angelegenheit ein böses Ende nehmen. Fenster müssen ebenfalls abgesichert werden. Eine weitere Gefahrenquelle, die beseitigt werden muss, sind Treppen im Haus oder in der Wohnung. Ein Treppenschutzgitter kann unkompliziert und schnell angebracht werden und schützt die Kleinen vor lebensgefährlichen Stürzen. Selbst ein loser Teppich auf dem Fußboden kann ein Kleinkind beim Rennen schnell zum Stürzen bringen. Rutschfeste Unterlagen sollten diese Gefahrenzonen beseitigen. Auch Kleinmöbel und Regale sollten dahingehend überprüft werden, ob sie Belastungen stand halten können und nicht gegebenenfalls umkippen werden. Eine kindersichere Wohnung heißt nicht zuletzt auch, dass Spitze Ecken mithilfe von Kantenschutz entschärft werden. Auf Tischdecken sollte man verzichten.