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Der Holzofen – angenehmen und effiziente Wärme

Der Holzofen bietet durch die Verbrennung von Naturmaterialien eine Raumwärme, die in ihrer Qualität von der Heizung nicht erreicht werden kann. Auch im Hinblick auf Energiekosten ist dieser Ofen auf dem Vormarsch.

Beim Holzofen wird die Wärme aus der Verbrennung von Holz erzeugt. Hier können unterschiedliche Arten von Energieholz zum Einsatz kommen, wobei die geläufigsten Stückholz, Hackschnitzel, Holzbriketts oder auch die seit einiger Zeit sehr stark beworbenen Holzpellets sind. Die Auswahl des Brennholzes ist von dessen Energieeffizienz abhängig während der Kessel auch im Hinblick auf die Emission ausgewählt werden sollte. Sowohl die Entwicklung von Kohlenwasserstoffen, Ruß als auch Feinstaub ist in großem Maße davon abhängig, welcher Kessel für den Holzofen ausgewählt wurde. Hier sollte berücksichtigt werden, dass die Emission fast immer höher ausfällt als dies bei Öl- oder Gasheizungen der Fall ist und so können nur hochwertige Kessel optimale Emissionswerte gewährleisten.

Ist die Entscheidung dahingehend ausgefallen, dass der Holzofen künftig für die Wärme sorgen soll, dann müssen sich Hausbesitzer noch mit gesetzlichen Vorgaben beschäftigen. Die besagen nämlich, dass ein Holzofen mit einer Leistung von bis zu 15 kW nur naturbelassene Brennstoffe, also solche Holz verwenden darf, dass stückig oder als Pressling verarbeitet der Wärmeenergiegewinnung dient. Vorbehandeltes Holz, das also lackiert, gestrichen oder imprägniert ist, darf nicht verwendet werden. Hier ist der Schornsteinfeger zuständig, die Prüfung regelmäßig vorzunehmen und neben der gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsmessung kann hier im Verdachtsfalle eine Rußprobe entnommen werden, um den Nachweis zu erbringen, dass verbotene Materialien verbrannt wurden. Um den Holzofen hinsichtlich des Feinstaubausstoßes ebenso umweltfreundlich werden zu lassen wie die Öl- oder Gasheizung sind hier noch technische Veränderungen in Arbeit, die eine Begrenzung der Feinstoffemission speziell beim Holzofen ermöglichen sollen. Bedingt durch die steigende Beliebtheit wird der Holzofen inzwischen mit strengen Auflagen belegt, die sich gerade im technischen Bereich mit der Rauchgasreinigung und der Verbrennungstemperaturregelung beschäftigt. Im Gespräch ist hier regelmäßig die Feinstaubemission, während die Emission von Kohlenmonoxid keine so große Gefahr darstellt, wenn die Anlage korrekt gewartet ist und keinen Defekt aufweist. Zudem müssten sich bei einer defekten Anlage Menschen im Gebäude befinden, um eine Gefährdung zu verursachen, da ansonsten das Kohlenmonoxid in der Atmosphäre verdünnt wird und somit für Menschen nicht primär schädlich ist. Der Feinstaub stellt ein direktes Problem beim Holzofen dar.

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