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Der Stromzähler zeigt den individuellen Verbrauch an

In der Regel hat jeder Haushalt einen eigenen Stromzähler, der den jeweiligen Verbrauch genau misst. Die Daten des Geräts werden für die jährliche Stromabrechnung benötigt, helfen aber auch bei der Kostenkalkulation.

Wird ein Haus an das Stromnetz angeschlossen, wird immer auch ein Stromzähler installiert. In der Regel übernimmt dies der örtliche Hauptenergieversorger, unabhängig davon, ob er den Strom später tatsächlich selbst liefert. Mehrfamilienhäuser verfügen meist über mehrere Stromzähler, so dass man den Verbrauch für jede Wohneinheit einzeln ermitteln kann. Ist die Zählernummer nicht im Mietvertrag festgehalten, sollte man den Vermieter oder eventuell auch den Vormieter danach fragen. Sie wird unter anderem benötigt, um sich beim gewünschten Energieversorger anzumelden. Dies sollte innerhalb eines Monats nach Einzug geschehen. Dabei sollte man dem Stromanbieter auch die aktuellen Zählerstände mitteilen. Auf Basis dieser Daten wird später der Verbrauch errechnet.

Stromzähler gibt es in verschiedenen Varianten, je nachdem, nach welchen Tarifen zur Zeit der Installation abgerechnet wurde. Bei einfacheren Varianten wird nur eine Zahl angezeigt. Viele Zähler unterscheiden jedoch zwischen dem sogenannten Tag- und Nachtstrom. Einige Energieversorger bieten diese Unterscheidung an, wobei der Nachtstrom zu einem billigeren Tarif abgerechnet wird. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn das Haus oder die Wohnung mit einer Nachtspeicherheizung ausgestattet ist. Diese speichert nachts Strom, den sie tagsüber in Form von Wärme abgibt. Gerade ältere Geräte haben jedoch einen relativ hohen Stromverbrauch. Daher lohnt es sich in jedem Fall, einen dementsprechenden Stromtarif zu wählen. Oft findet man diesen auch unter der Bezeichnung Heizstrom. Der günstigere Nachtstrom taucht in der Abrechnung meist unter dem Begriff Niedertarifstrom auf. Auf dem Zähler ist er mit der Abkürzung NT gekennzeichnet. Den Tagstrom nennt man auch Hochtarifstrom, er wird mit HT abgekürzt. Wer einen Zweitarifzähler besitzt, sollte beim Ablesen besonders genau darauf achten, dass er die Daten jeweils in das richtige Feld einträgt. Die Preisunterschiede zwischen dem Hoch- und Niedertarif sind in der Regel recht hoch. Teilweise kostet der tagsüber verbrauchte Strom doppelt so viel wie der Nachtstrom oder mehr.

Bei einem Anbieterwechsel muss der Stromzähler übrigens nicht ausgetauscht werden. Die Ablesung und Abrechnung erfolgt weiterhin wie bisher, nur dass die Daten in Zukunft einem anderen Stromversorger mitgeteilt werden.

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