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Die Zisterne: Regenwasser nutzbar machen

In einer Zisterne wird das Regenwasser gesammelt und für den Haushalt nutzbar gemacht. Die verschiedenen Bauweisen und Einsatzgebiete für Wasser aus der Zisterne im Kurzüberblick findet man im Internet.

zisterne
Foto: © stixl1967 / http://www.pixelio.de

Die steigenden Energiekosten rücken althergebrachte Methoden zur Bewässerung wieder in den Fokus der Verbraucher. Zisternen werden als Wasserspeicher schon lange eingesetzt und kommen heute wieder verstärkt in Gärten und Einfamilienhäusern zum Einsatz. Die Zisterne sammelt ähnlich wie eine Regentonne das ablaufende Regenwasser des Daches und speichert den Wasservorrat sicher geschützt. Zisternen werden im Keller oder auch unterirdisch im Garten verbaut. Die effizienten Wasserspeicher bestehen aus Kunststoff oder Beton.

Wenn die Zisterne unter der Erde eingebaut werden soll, eignet sich ein Behälter aus Beton am besten. Betonzisternen weisen eine bestmögliche Haltbarkeit auf und werden vergleichbar günstig im Fachhandel angeboten. Kunststoffzisternen kommen hingegen meist in Kellern zum Einsatz. Zisternen aus Kunststoff sind deutlich leichter, müssen aber mit einer dunklen Farbe angestrichen werden, weil sich sonst Algen bilden. Die Algenbildung kennen viele Gartenfreunde sicher auch von ihrer Regentonne aus Kunststoff. Zisternen sind über den Fachhandel in verschiedenen Größen erhältlich. Die richtige Größe ist dabei abhängig von der benötigten Wassermenge und vom Niederschlag in der Region. Je mehr Wasser aus der Zisterne benötigt wird, desto größer muss auch der Vorratsbehälter sein. Mit der Größe des Wasserspeichers summieren sich auch die Einbaukosten.

Zisternen sammeln Regenwasser, das nicht als Trinkwasser geeignet ist. Das Wasser aus der Zisterne kann allerdings mühelos im Haushalt verwendet werden. Das Regenwasser aus der Zisterne eignet sich hier ebenso für die Toilettenspülung wie für die Waschmaschine. Für die Nutzung im Haushalt ist eine gesonderte Wasserleitung erforderlich, da das Regenwasser sich nicht mit dem Trinkwasser vermischen darf. Während des Regens fließt das Wasser vom Dach des Hauses ab und führt dabei auch Schmutz mit sich. Auf dem Dach können sich zudem Blätter und auch Vogeldreck ansammeln.

Wer Regenwasser im Haushalt einsetzt, spart Wasserkosten. Für die Toilette kann bedenkenlos Regenwasser verwendet werden. Vollkommen kostenlos. Das Wasser aus der Zisterne eignet sich zudem perfekt für die Bewässerung des Gartens. Wer im Garten aber nur geringe Wassermengen benötigt, kann das Regenwasser auch in einer herkömmlichen Regentonne sammeln.

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