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Ein Schwedenofen bietet Wärme und Behaglichkeit

Gibt es etwas Schöneres, als im kalten Winter in eine warme und gemütliche Wohnung zu kommen? Ein herrlicher Garant für dieses Gefühl ist ein Schwedenofen mit seinem anheimelnden, offenen Feuer.

schwedenofen
Foto: © otto / http://www.pixelio.de

Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn das Wetter sich von seiner frostigen Seite zeigt, sorgt ein offenes Feuer im Kamin oder in einem Schwedenofen für wohltuende Behaglichkeit. Anders als bei den meisten Kaminen brennt hier das Feuer hinter einer Glasscheibe, sodass es beispielsweise keinen Funkenflug gibt. Betrieben wird der Schwedenofen ausnahmslos mit fossilen oder biogenen Brennstoffen wie beispielsweise Holz. In der Regel besteht er aus Stahlblech oder Gusseisen und gibt seine Wärme über die Strahlung ab, wobei die Heizleistung in Kilowatt gemessen wird. Der Heizbedarf wiederum ergibt sich aus der Quadratmeterzahl der zu beheizenden Fläche. Viele der neueren Modelle können zusätzlich auch zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden.

Das Gewicht der Schwedenöfen liegt meist bei etwa 200 Kilogramm und dem Design sind fast keine Grenzen gesetzt. Dieses reicht von den klassischen Varianten, die im oberen Drittel eine halbrunde Kuppel als Abschluss besitzen bis hin zu teilweise futuristisch anmutenden Modellen. Den meisten ist allerdings dabei ein Fach für Holz gemein sowie ein offenes Warmhaltefach für Speisen oder Getränke.

Durch die zahlreich angebotenen Ausführungen gibt es nahezu für jedes heimische Ambiente den passenden Ofen und ist – wenn er einmal aufgestellt ist – in jedem Wohnzimmer garantiert ein Hingucker. Die seitlichen Verkleidungen bestehen dabei häufig aus Speckstein oder Keramik, die als gute Wärmeleiter gelten.

Hat man sich schließlich für einen bestimmten Schwedenofen entschieden, geht es an das Aufstellen. Hier muss auf jeden Fall dort eine Ofenplatte die Grundlagen bilden, wo er aufgestellt werden kann. Wer diesen Anschluss selbst übernimmt, muss jedoch trotzdem die neue Feuerstelle vor der ersten Inbetriebnahme von einem Schornsteinfeger abnehmen lassen, der auch die Verbindungen zwischen Kamin und Ofenrohr überprüft oder ob zur Deckenhöhe beispielsweise der Mindestabstand eingehalten wurde. Auch in der Zukunft müssen die Abgaswerte regelmäßig vom Schornsteinfeger kontrolliert werden.

Ein weiterer Vorteil von einem Schweden- oder auch Kaminofen im Vergleich zu einem eingebauten Kamin ist der, dass er auch bei einem Umzug wieder mitgenommen werden kann. Das sich vor allem, wenn man zur Miete wohnt, auszahlen kann. Die Preise für einen solchen Ofen liegen etwa bei 800 Euro aufwärts.

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