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Ein Wechselstromzähler als messtechnischer Apparat

Durch eine Haushaltsleitung fließt wie durch die meisten anderen Leitungen Wechselstrom, da die Erzeugung von Gleichstrom ungleich schwieriger und kaum praktisch ist. Die Zähler sind meistens relativ einfache Messgeräte.

Ein Zähler für Wechselstrom funktioniert fast so wie ein Generator, nur anders herum. Ein Generator wandelt die Rotationsenergie einer Welle über drei Spulen in einen dreiphasigen Wechselstrom, den sogenannten Drehstrom. Ein Stromleistungsmessgerät nutzt einen Teil der Wechselstromleistung, um eine Scheibe in Rotation zu versetzen, deren Umdrehungen für die Leistungsmessungen gezählt werden. Die meisten Geräte funktionieren nach diesem relativ einfachen Prinzip, allerdings unterscheiden sich einige Messgeräte voneinander bei der Zählweise der Scheibenumdrehungen. Für diese kann man sowohl mechanische als auch optische Zählmethoden verwenden. Einfache Erhebungen der Umdrehungsanzahl kann man auch mit dem Auge erfassen, denn ein kleineres Segment dieser dunklen Scheiben ist meistens hell bzw. weiß gefärbt.

Wie jedes Messgerät ist auch ein Stromleistungszähler einer Messunsicherheit unterworfen. Diese Ungenauigkeit wird in Messungen und Eicherhebungen ermittelt und dem Gerät wird darauf basierend eine Fehlerklasse zugeordnet. Je kleiner der Wert der Fehlerklasse, desto genauer misst das Gerät und desto eher bezahlt man schließlich den Strom, den man auch wirklich verbraucht hat. Allerdings sind die guten Messgeräte meistens teurer als eher schlechte und ungenaue Geräte, ab einer gewissen Genauigkeit lohnt sich die Investition in neue Messgeräte hinsichtlich der dadurch einzusparenden Stromkosten nicht mehr. Empfehlungen für Geräte mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis findet man in zahlreichen Fachzeitschriften.

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