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Einfach den eigenen Stromverbrauch messen und sparen

Viele Hausbesitzer und auch Mieter müssen einen bestimmten Betrag für den Stromverbrauch zahlen. Dieser ist abhängig von der Anzahl der genutzten Geräte und der durchschnittlichen Nutzungsdauer.

Der Stromverbrauch ist häufig ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, der zu den üblichen Lebenshaltungskosten hinzukommt. Im Normalfall verbraucht ein komplettes Familienhaus mehr Strom, als beispielsweise eine kleine Mietwohnung. Dabei kommt es jedoch auch stets darauf an, wie viele Bewohner in einem Haus oder einer Wohnung leben und welche elektrischen Geräte genutzt werden. Hierbei gibt es stets Geräte, die groß sind und oft benutzt werden und daher einen großen Anteil am Stromverbrauch ausmachen. Beispiele hierfür sind die Spülmaschine, der Fernseher und der Kühlschrank. Einige Online-Portale haben es sich zur Aufgabe gemacht, aus der Anzahl der genutzten Geräte und der Zahl der Bewohner einen Durchschnittswert zu errechnen, wie hoch der Stromverbrauch in etwa ausfällt. Wichtig ist dies beispielsweise bei einem Wechsel des Stromanbieters, wobei die Angabe des durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauchs eine gewisse Bedeutung hat. Diese Schätzungen können allerdings nie hundertprozentig genau sein, daher lohnt es sich, etwas genauer zu messen.

Eine klassische Methode, mit der auch die gängigen Stromanbieter den Stromverbrauch von einem Haushalt ablesen, ist die Messung per Stromzähler. Dieser misst die genutzten Kilowattstunden Strom und hält sie im Zähler fest. Anhand dieser Zählung werden schließlich auch die Kosten berechnet, die für den Stromverbrauch anfallen. Bei einem Stromzähler können jedoch auch Schwierigkeiten auftreten, beispielsweise ist der für Mieter nicht immer erreichbar, wenn er zentral im Keller angebracht ist. In solchen Fällen wird meist eine gewisse Pauschale für die Nutzung des elektrischen Stroms berechnet. Mieter können jedoch auch überprüfen, ob diese Forderung gerechtfertigt ist, oder ob der Betrag willkürlich vom Vermieter festgelegt wird. Mithilfe eines Strommessgeräts kann der Verbrauch ebenfalls ermittelt werden. Diese Messgeräte werden wie ein normales Gerät in die Steckdose gesteckt und das elektrische Gerät wird daran angeschlossen. Gemessen wird dabei lediglich der Stromverbrauch eines bestimmten Geräts, die Messung lohnt sich daher besonders bei stromintensiven Geräten. Wichtig für eine korrekte Messung ist das Festhalten einer bestimmten Zeit. Somit wissen Verbraucher genau, wie viel Strom dieses Gerät über eine festgelegte Zeit verbraucht und der Verbrauch kann beispielsweise auf ein Jahr hochgerechnet werden. Mit der Zeit können so alle kostenintensiven Geräte gemessen werden und es entsteht ein Eindruck über den genauen Stromverbrauch der Wohnung oder des Hauses.

Eine Stromverbrauchsmessung lohnt sich besonders dann, wenn die eingehende Stromrechnung an Hausbesitzer oder Mieter besonders hoch bei normaler Gerätenutzung erscheint. Im Normalfall wissen Bewohner in etwa, wie hoch die monatliche Stromrechnung ausfällt, und haben daher einen gewissen Vergleichswert. Über eine genauere Messung des Stromverbrauchs kann herausgefunden werden, ob beim Ablesen des Stromzählers eventuell Fehler gemacht wurden. Wird festgestellt, dass eine Rechnung deutlich zu hoch angesetzt wurde, sollten Hausbesitzer dies mit der zuständigen Stromfirma klären. Meist lässt sich durch eine Überprüfung des Verbrauchs klären, wie hoch die Rechnung eigentlich ausfallen müsste. Im Zweifel oder bei einer Nichtübereinkunft mit dem Stromanbieter können auch rechtliche Schritte eingeleitet werden.