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Elektrisch heizen bietet einige Vor- und Nachteile

Es gibt verschiedene Heizungstypen, welche mit unterschiedlichen Varianten Wärme an den Raum selbst oder die Raumluft übertragen. Diese Verfahren unterscheiden sich nach der Effektivität und der Behaglichkeit.

Elektrische Heizungen nutzen vornehmlich die Wärmestrahlung als primäre Übertragungsquelle. Wärmestrahlung wird von Menschen in der Regel als eine sehr behagliche Heizmethode empfunden, weil die Strahlen bis tief in den Körper Wärme übertragen und demzufolge besser geeignet sind, um Energie an den menschlichen Körper zu übertragen. Bei konventionellen Heizkörpern, die mit einer warmen Flüssigkeit durchströmt werden, nutzt man eine konvektive Wärmeübertragung an die Luft, denn diese Heizkörper werden in der Regel nicht so heiß. Das bietet einen Sicherheitsvorteil, weil man selbst bei direktem Hautkontakt mit dem konventionellen Heizkörper keine Verbrennungen erleiden kann. Allerdings ist die konvektive Wärmeübertragung mit niedrigen wirksamen Temperaturdifferenzen relativ uneffektiv, zudem wird warme Luft nicht immer als behaglich empfunden. Denn die Wärmeübertragung der warmen Luft an den Menschen kann höchstens bei einer höheren Lufttemperatur als der Hauttemperatur, also einer Lufttemperatur um die 30 °C erfolgen. Wärmere Luft vermindert dafür den Wärmeverlust über die Haut, sodass man nicht friert.

Die Höhe der geleisteten Wärmestrahlungsleistung ist sowohl von der Dichte des Strahlers als auch von dessen Temperatur abhängig. Da Metalle sehr dicht sind und sich durch den elektrischen Widerstand bei Stromdurchfluss aufheizen, eignen sie sich besonders gut für [url=http://www.dlddu.de]elektrische Wärmestrahler[/url]. Die Oberflächen des Strahlers werden aber sehr heiß, daher muss man unbedingt verhindern, dass Menschen in der Umgebung des Heizkörpers damit in Hautkontakt geraten. Das hat oftmals gesundheitsschädliche Auswirkungen, daher baut man viele elektrische Heizkörper wie konventionelle Modelle, welche ebenfalls die Raumluft konvektiv erwärmen. Man kann elektrische Heizungen manchmal von der äußeren Form schlecht von normalen Flüssigkeits-Heizkörpern unterscheiden, weil die Form ein entscheidender Parameter der konvektiven Wärmeübertragungsgüte ist. Denn Wärme wird am besten an turbulent fließende Gase oder Flüssigkeiten übertragen, zudem erreicht man durch eine Berippung des äußeren Heizmantels eine Vergrößerung der wirksamen Heizfläche und demzufolge eine höhere Effektivität. Zwar kann eine elektrische Heizung einen höheren wirksamen Temperaturunterschied generieren, allerdings verbrauchen die meisten Elektroheizungen vergleichsweise viel Energie für ausreichende Heizleistung.