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Elektroheizung – die saubere Alternative

Eine Elektroheizung hat den Vorteil, dass sie bei vielen Modellen kaum Platz wegnimmt und keinen Rauch oder Staub verursacht, wie das bei Kaminsystemen der Fall ist.

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Foto: © Rainer Sturm / http://www.pixelio.de

Die Elektroheizung kennt viele Erscheinungsformen. Der einfachste Fall ist die transportable Heizung, in deren Inneren sich Öl befindet, das mit Hilfe von Strom aufgeheizt wird und seine Wärme über die große Fläche abgibt. Diese mobile Variante lässt sich an eine normale 220-Volt-Steckdose anschließen und wird besonders gern als Ergänzung zu anderen Heizsystemen eingesetzt.

Eine kostengünstige Variante der Elektroheizung sind die so genannten Nachtspeicherheizungen. Sie haben den Vorteil, dass man die deutlich preiswerteren Nachttarife der Stromversorger nutzen kann, die in der Regel zwischen 22.00 Uhr abends und 4.00 Uhr morgens gewährt werden. Der dabei erhobene Arbeitspreis pro Kilowattstunde liegt bei einem Bruchteil der Tagstrompreise. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie besonders an eisigen Wintertagen abends nicht mehr die Heizleistung bringen, die man sich von ihnen erwarten würde, weil man es sich gerade mit einem Buch oder vor dem Fernseher bequem machen möchte.

Für ebenerdige und Erdgeschosswohnungen sowie Sanitärbereiche eignet sich die Elektroheizung, die im Fußboden verlegt wird. Sie ist in verschiedenen Varianten für die Verlegung unter Fliesen und Laminat sowie für eine schwimmende Verlegung in Estrich oder Beton erhältlich. Die Verlegung der Rohre und winzigen Platten oder der Folien kann auch vom Laien im Rahmen der an einem Eigenheim zu erbringenden Eigenleistungen erfolgen. Nur der eigentliche Anschluss muss von einem Fachelektriker vorgenommen werden. Für die elektrische Fußbodenheizung ist in der Regel ein Kraftstromanschluss notwendig.

Für gewerbliche Zwecke bekommt man die Elektroheizung auch in Form von Strahlern. Sie haben den Vorteil, dass man damit beispielsweise in großen Werkhallen punktuell nur bestimmte Bereiche, wie den Arbeitsplatz eines Mechanikers erwärmen kann. Das Gegenstück für den Hausgebrauch stellen die Heizlüfter dar, die man sich im Winter eventuell unter den Schreibtisch stellen kann, um die Füße warm zu halten. Gegenüber den Wärmeplatten, die man auf den Fußboden auflegt, sind sie allerdings regelrechte Stromfresser. Auf den Energieverbrauch sollte man bei der Elektroheizung ohnehin achten und zum Beispiel eine Warmwasserheizung mit Solarpaneelen kombinieren, in denen das Wasser für den Vorlauf der Heizung angewärmt wird oder von wo aus es in einen ergänzenden Schichtenspeicher eingebracht wird. Das spart Kosten und wird der gesetzlichen Vorschrift der Nutzung erneuerbarer Energien gerecht.

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