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Heizen mit Gas: Durch richtiges Vorgehen Kosten senken

Damit eine Gasheizung effektiv arbeiten und für angenehme Wärme sorgen kann, muss sie richtig eingestellt sein. Generell empfiehlt es sich, beim Heizen einige Grundregeln zu beachten.

Erdgas wird in vielen Häusern und Wohnungen zum Heizen eingesetzt. Inzwischen ist vor allem die Gaszentralheizung weit verbreitet, einige ältere Immobilien sind jedoch noch mit Einzelöfen ausgestattet. Dabei ist es wichtig, die Gaszufuhr abzudrehen, wenn gerade nicht geheizt wird, also wenn keine Flamme im Inneren zu sehen ist. Außerdem sollte man bei der Inbetriebnahme vorsichtig sein und lediglich den dafür vorgesehenen Zündknopf verwenden. Zwar befindet sich bei vielen dieser Öfen unten eine kleine Öffnung, diese sollte aber nicht dazu dienen, um Streichhölzer oder andere brennende Gegenstände zum Anzünden zu verwenden. Je nachdem, wie viel Gas sich im Inneren befindet, kann es dabei nämlich eine kurze Stichflamme geben, durch die man sich mitunter starke Verbrennungen zuziehen kann. Außerdem kann es dadurch zu Verunreinigungen im Inneren kommen, die die Funktion des Gasofens negativ beeinträchtigen können. Ist der Zünder defekt, sollte man ihn daher baldmöglichst reparieren zu lassen, anstatt andere Methoden zum Entflammen der Heizung zu nutzen.

Deutlich einfacher sind Zentralheizungen zu handhaben, da diese durch einen einfachen Drehknopf ein- und ausgeschaltet sowie reguliert werden können. Sie sollten ebenso wie ein Einzelofen möglichst den ganzen Tag eingeschaltet bleiben, um für eine gleichmäßige Wärmeentwicklung zu sorgen. Schaltet man die Heizung hingegen morgens aus und erst abends wieder an, ist viel Energie notwendig, um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen. Außerdem kann dieses Vorgehen zu einem Auskühlen der Wände führen, wodurch die Bildung von Schimmel begünstigt wird. Auch regelmäßiges Stoßlüften ist während des Heizungsbetriebs wichtig, um einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten. Da sich frische Luft schneller erwärmt, wirkt sich dies auch positiv auf den Energiebedarf beim Heizen aus.