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Heizenergie sparen und zeitgleich die Kosten senken

Die Kosten, die zur Beheizung der Wohnräume anfallen, fallen häufig deutlich höher aus, als man sie als Mieter oder Hausbesitzer eingeschätzt hätte. Mit einigen Tricks lassen sich Energie und Heizkosten sparen.

Je strenger der Winter ausfällt, umso mehr fürchten viele die jährliche Heizkostenabrechnung, denn das Versorgen der Wohnräume mit angenehm warmer Luft verursacht oft große Kosten. Dafür sind allerdings nicht nur die Außentemperaturen, sondern viel häufiger ein fehlerhaftes Heizverhalten und unzureichend gedämmte Wände verantwortlich. Letzteres kann dafür sorgen, dass die Innentemperatur trotz aufgedrehter Heizung nicht in angenehme Bereiche steigen will. Grund dafür ist eine fehlende Wärmeisolierung, welche die kalte Luft draußen lässt und die warme dafür im Raum behält. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Wände und Fassaden zu dämmen. Einige kleine Maßnahmen kann man unter Umständen selbst ergreifen, indem man beispielsweise Styroporplatten auf den Wänden anbringt. Dies muss aber sehr gut durchdacht werden, da es sonst zu Feuchtigkeitsablagerungen zwischen Wand und Styropor kommen kann, was eine gesundheitsgefährdende Schimmelbildung verursachen könnte. Im Idealfall überlässt man Maßnahmen zur Wärmedämmung einem Experten. Hausbesitzer scheuen manchmal den Schritt einer Außendämmung, da diese mit Kosten verbunden ist, die sie erst einmal aufbringen müssen - langfristig gesehen handelt es sich dabei aber um eine gute Anlage, denn schließlich werden in Zukunft Heizkosten gespart.

Neben den Wänden müssen auch die Fenster gut isoliert sein, denn dort liegt immer die Gefahr, dass kalte Luft durch kleinste Zwischenräume zwischen Rahmen und Wand ins Innere dringt und warme Luft dafür entweicht. Typisch dafür ist , dass man das Gefühl hat, dass es zieht. Auch das Heizverhalten der Hausbewohner kann sich auf die Heizenergie und somit die Kosten auswirken. Experten raten dazu, mehrmals täglich ein so genanntes Stoßlüften durchzuführen, bei dem man bei ausgeschalteter Heizung alle Räume für ca. zehn Minuten kräftig durchlüftet. Anschließend kann die Heizung ganz normal wieder eingeschaltet werden. Die Fenster langfristig offen zu lassen - vielleicht bei eingeschalteter Heizung - sorgt dagegen für einen erhöhten Energieverbrauch, der sich letztendlich auch in der Heizkostenabrechnung niederschlägt.

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