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Jeder Mensch kann Strom sparen und damit Kosten senken

Strom gehört zu unserem Leben einfach dazu. Es gibt fast kein Haushaltsgerät, das ohne Strom läuft, und wer in der Wohnung genau hinsieht, der wird seine Einsparmöglichkeiten erkennen und aktiv tätig werden.

Viele Menschen ärgern sich über die hohen Preise der Stromanbieter und darüber, dass der Strom immer teurer wird und sie immer tiefer in die Tasche greifen müssen. Es stimmt schon, dass die Strompreise gestiegen sind, aber jeder kann in seiner Wohnung für Einsparungen sorgen. Wer sich die Zeit nimmt und einmal genau seine Wohnung inspiziert und die versteckten Stromfresser erkennt, der kann gezielt dagegen vorgehen.

Viele Menschen haben die Angewohnheit, das Fernsehgerät auf Stand-by stehen zu lassen. So zieht das Gerät Strom, ohne dass es genutzt wird. Die Strommenge ist zwar gering, schlägt sich aber auf den Jahresverbrauch nieder. Das ist auch der Fall beim Videorecorder, bei der Stereoanlage und weiteren Geräten, die einen Stand-by-Modus integriert haben. All diese Geräte könnten jedoch nach dem Gebrauch vollständig abgeschaltet werden. Das ist nur ein Knopfdruck, der sich aber auszahlt. In der Wohnung sollte nur das Licht in den Räumen brennen, die auch genutzt werden. Haben die Kinder beispielsweise in ihrem Kinderzimmer gespielt und werden zum Essen gerufen, dann sollte das Licht im Kinderzimmer ausgeschaltet werden. Der Schalter befindet sich meist gleich neben der Tür und es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich die Kinder daran gewöhnt haben, diesen auch zu nutzen. Um bei der Beleuchtung noch mehr zu sparen, könnten Energiesparlampen Verwendung finden. Diese Leuchtmittel sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, helfen aber, für viele Jahre Strom einzusparen.

Auch die Waschmaschine ist ein Gerät, das viel Strom verbraucht. Selbst neu angeschaffte Geräte der Klasse A verbrauchen noch eine beachtliche Menge Strom und Wasser. Um hier Energie einzusparen, sollte auf die Befüllung der Trommel geachtet werden. Es nützt nichts, die Wäsche in einer geringeren Gradzahl zu waschen. Dabei werden die Bakterien und Keime nicht abgetötet. Nicht umsonst wird weiße Baumwollbekleidung auch als Kochwäsche bezeichnet. Wer ein reines uns weißes Ergebnis nach dem Waschen haben will, der sollte die Wäsche auch entsprechend heiß waschen. Dabei sollte die Trommel der Maschine aber optimal mit Wäschestücken befüllt werden. Wer nur die halbe Trommel füllt, verschenkt die Hälfte der Energie. Wäschetrockner sind zwar eine bequeme Sache, aber auch sie verbrauchen sehr viel Strom. Besser ist es, die Wäsche an der Luft trocknen zu lassen. Erstens riecht sie dann angenehm frisch und wird im Frühjahr, Sommer und Herbst in der Sonne auch schnell trocken. Auch der Geschirrspüler, der den Arbeitsalltag erleichtert, benötigt zum Spülen Energie. Wird er richtig bestückt, dann wird das Geschirr perfekt sauber und es wird keine Energie verschwendet. Der Kühlschrank ist ein weiteres Gerät, auf welches kein Mensch verzichten möchte, und das ist auch gar nicht nötig. Viele neue Kühlschränke tauen sich automatisch von alleine ab. Bei älteren Geräten sollte dies gemacht werden, wenn eine dünne Eisschicht zu sehen ist. Gekochte Speisereste erst nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen. Im Sommer kann eine Kühltasche helfen, die Waren frisch und kühl zu halten.

Beim Stromsparen kommt es auch auf die richtige Belüftung der Räume an. Wer das Fenster den ganzen Tag über nur ankippt und den Heizkörper eingeschaltet lässt, der könnte sein Geld auch gleich zum Fenster hinauswerfen. Zur richtigen Lüftung gehören weit geöffnete Fenster und abgestellte Heizkörper.