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OSRAM: Hersteller von Leuchtmitteln wie Glühbirnen!

Die Marke OSRAM hatte bereits vor dem Ersten Weltkrieg ihren Ursprung. Die damals für Glühfäden verwandten Metalle Osmium und Wolfram bildeten den Namen. Heute stellt das Unternehmen viele Energiesparlampen her.

Das Osramunternehmen ist für die Osrammarke, die gerade für Leuchtmittel sehr bekannt ist, verantwortlich. Der Sitz der Firma ist in München. Sie gehört seit 1978 zu einhundert Prozent zur Siemens AG.

In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wurden sehr viele Glühlampen hergestellt, um Privathaushalte aber auch Fabriken mit den Leuchtmitteln auszustatten. So gehörte gerade die Produktion von Glühlampen zu demjenigen Bereich der Elektroindustrie, der das größte Wachstum verzeichnen konnte. Hierzu hatte die seit 1905 hergestellte Wolframlampe unmittelbar beigetragen, deren Glühfaden aus Wolfram gefertigt war. Um diese besser vertreiben zu können, entwickelte Carl Auer den Namen OSRAM. Dieser stellte einen Phantasienamen dar, der auf diejenigen Metalle verwies, die verwandt wurden, um die Glühfäden im Innern der Birnen herzustellen. Die besagten Metalle waren Osmium und Wolfram, die beiden über einen äußerst hohen Schmelzpunkt verfügen. Bei Osmium liegt dieser über 3.000, bei Wolfram über 3.400 Grad. Nur so konnten die Glühfäden lange glühen und so Licht spenden, ohne dabei zu schmelzen.

Heute ist das Osramunternehmen, das viele Tausende Beschäftigte in mehr als 45 Werken auf der ganzen Welt hat, neben einem niederländischen und einem US-amerikanischen Konzern führend als Hersteller von Leuchtmitteln wie beispielsweise Glühbirnen. So konnten beispielsweise im Geschäftsjahr 2006-2007 4,7 Milliarden Euro umgesetzt werden.

Inzwischen beruht nur noch ein Bruchteil des Geschäfts auf der Herstellung klassischer Glühlampen. Dies begründet sich auch darin, dass klassische, also herkömmliche Glühbirnen äußerst umweltschädlich sind, da sich ihre Bestandteile teilweise nicht ökologisch abbauen lassen. Auch deshalb wurden zwischenzeitig neue Geschäftsfelder begründet, das Osramunternehmen hat sich also in den letzten Jahren bemüht, Innovationen, also neue Produkte auf dem Feld der Leuchtmittel zu schaffen. So etwa betätigte sich das Osramunternehmen auch im Bereich der Optoelektronik, die ein Bindeglied zwischen Optik und Mikroelektronik darstellt und beispielsweise bei Lasern oder Bildschirmen Verwendung findet. Aber auch im Bereich des Trinkwassers half das Osramunternehmen, dieses mit ultraviolettem Licht zu entkeimen und so genießbar zu machen.

Daneben hat sich OSRAM darauf konzentriert, Energiesparleuchten zu entwickeln. Diese haben eine relativ lange Lebensdauer und reduzieren den Verbrauch von Energie um ungefähr 30 Prozent.

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