DAX+0,55 % EUR/USD-0,53 % Gold+0,27 % Öl (Brent)-0,87 %

Richtig lüften für ein gutes Raumklima

Insbesondere in der kalten Jahreszeit sollte man richtig lüften, um Energie vernünftig zu nutzen und Schäden durch Schimmel oder dergleichen zu vermeiden.

Richtig lüften ist in einer kleinen Wohnung ebenso wichtig wie in einem großen Haus. Dabei sollte man je nach Jahreszeit einige Dinge beachten, um Schäden im Inneren des Gebäudes zu vermeiden. Insbesondere in der kalten Jahreszeit kann es unter Umständen schnell zur Schimmelbildung kommen. Vor allem in älteren Gebäuden ist hier Vorsicht geboten.

Im Sommer ist es in der Regel kein Problem, das Fenster mehrere Stunden offen oder in gekippter Stellung zu lassen. Bei hohen Außentemperaturen ist richtig lüften sehr einfach, da man kaum etwas beachten muss. Anders sieht es jedoch aus, wenn die Tage wieder kürzer und kühler werden und in den Innenräumen die Heizung läuft. Dann ist es im Innenbereich meist deutlich wärmer als draußen. Dies führt zu einer hohen Luftfeuchtigkeit, die sich unter anderem als Kondenswasser an den Fensterscheiben zeigt. Je schlechter das Gebäude isoliert ist, desto größer ist die Gefahr, dass sich die Feuchtigkeit auch in den Wänden festsetzt. Eine feuchte und warme Umgebung bietet jedoch Schimmelpilzen ein optimales Milieu, um zu wachsen und sich auszubreiten. Dies sollte man unbedingt vermeiden, da sich festgesetzter Schimmel oft nur sehr schwer wieder entfernen lässt.

Dauerhaft gekippte Fenster sollte man dennoch vermeiden. Zum einen sorgen sie für deutlich höhere Heizkosten, da große Menge der Heizwärme ungenutzt entweicht. Zum anderen kühlen bei dieser Art des Lüftens die Wände deutlich schneller aus. Dadurch werden sie schneller feucht, was wiederum das Risiko für Schimmelbildung erhöht. Besser ist daher das sogenannte Stoßlüften. Hierbei öffnet man alle Fenster zur gleichen Zeit für einige Minuten. So ist ein intensiver Luftaustausch mit der Umgebung möglich, der auch die Feuchtigkeit im Innenbereich effektiv reguliert. Dies sieht man meist auch daran, dass nach dem Lüften zeitweilig kein Kondenswasser auf den Scheiben zu sehen ist. Da sich frische Luft deutlich schneller erwärmt, geht hierbei nur sehr wenig Heizenergie verloren. Auch bei frostigen Temperaturen sollte man täglich lüften, am besten sogar mehrmals. Dies gilt ganz besonders für Gebäude mit Isolierverglasung, da diese den Luftaustausch bei geschlossenem Fenster vollständig unterbinden. Im Badezimmer sollte man die Fenster nach jeder Dusche oder jedem Bad für eine Weile öffnen.