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Solarstrom-Hersteller mit immer effektiveren Produkten

Solarstrom gilt als eine der wichtigsten Energiequellen der erneuerbaren und umweltschonenden Stromerzeugungsverfahren. Neue Systeme erlauben immer mehr Ausbeute, dabei nutzt man vor allem die Sonnenwärme.

Solarstrom ist eine wichtige Energiequelle hinsichtlich der zu Neige gehenden Rohölreserven und der zunehmenden Konzentration auf umweltschonende Energiequellen. Man kann sagen, dass fast alle verwertbare Energie auf der Erde von der Sonne stammt, weil sie quasi der einzige Energielieferant für das Leben auf diesem Planeten ist. Neben der Sonnenenergie gibt es noch die Erdwärme, die ebenfalls in Energie, also nutzbare Energie umgewandelt werden kann. Sie spielt aber in der heutigen Stromindustrie nur eine untergeordnete Rolle. Spaltfähiges Uran, Plutonium oder Thorium bietet ebenfalls eine nutzbare Energiequelle, deren Ursprung nicht aus der Sonnenenergie stammt. Verbrennbare Kohlenheizstoffe wie beispielsweise Erdöl oder Braun- und Steinkohle, die heutzutage den größten Teil der hiesigen Stromindustrie speisen, sind aus extrem alten Biomasseresten entstanden, die mithilfe der Sonne Energie gewonnen haben. Direkt nutzen kann man die Sonnenstrahlung sowohl thermisch als auch auf direktem Wege für die Stromerzeugung.

Das Problem bei der direkten Umwandlung der Sonnenstrahlung in elektrische Energie mithilfe der Fotovoltaik ist der extrem niedrige Wirkungsgrad dieser Methode. Der Wirkungsgrad von modernen Solarzellen liegt bestenfalls bei 5 %, allerdings hat sich dieser Wert dank intensiver Forschungsarbeiten und einer breiten staatlichen Förderung in den letzten Jahren deutlich verbessert. Dennoch sind Solarzellen ohne thermische Kopplung, das heißt, ohne das Aufheizen der Zellen bei Sonneneinstrahlung energetisch zu nutzen, hierzulande nicht sinnvoll einzusetzen. In südlichen Ländern wie Italien oder Spanien lohnt sich hingegen die Nutzung von Solarzellen in energetischer Hinsicht eher, hier kann man auch verstärkt auf Solarthermie setzen. Eine Wärmekopplung für Solarzellen erfolgt meistens mit Kühlwasserkreisläufen, die unter den Zellen eingerichtet werden. Diese haben zwei Vorteile: Man kann das Warmwasser eventuell mit mittelnden Medien, also anderen Flüssigkeiten die damit aufgewärmt werden, direkt elektrisch nutzen oder man errichtet Warmwasserspeicher, um ganzjährig das Gebäudeklima zu regulieren.

Solarhersteller profitieren hierzulande von der hohen Nachfrage nach Fotovoltaikanlagen, weil diese staatlich gefördert werden. Das Energieeinspeisegesetz und das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien garantieren sowohl die Abnahme des Stromes sowie eine sehr hohe Subventionierung pro kWh eingespeisten Solarstroms. Energetisch sinnvoll ist diese Förderung wie bereits beschrieben nur bedingt, zumindest hierzulande. Man hat diese Regelungen aber europaweit eingeführt, um den steigenden Energiepreisen bei zur Neige gehenden Rohstoffreserven und den zunehmenden Umweltproblemen mit Kohlenstoffverbrennungen entgegenzuwirken. Aufgrund der breiten Ablehnung der Atomkraft als nahezu kohlenstoffdioxidfreie Energiequelle in der Bevölkerung setzt man in Deutschland verstärkt auf Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke, um zukünftigen Energieproblemen Herr zu werden. Führende Energieökonomen und Experten sehen darin aber keine Möglichkeit einer sinnvollen Alternative zu Kohle und Öl, allerdings können durch eine weitere Effektivierung von Solarzellen oder Anlagen in Wüstenregionen große Solarenergiemengen erzeugt werden. Diese Vorhaben müssen aber zwangsläufig in internationalen Großprojekten münden.