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Stromfresser Heizungspumpen

Viele ältere Heizungsanlagen arbeiten noch mit Heizungspumpen, die dafür sorgen, dass die Betriebskosten kräftig in die Höhe schnellen, weil sie viel Strom verbrauchen.

Die Heizungspumpen werden vom Kostenfaktor her meistens unterschätzt. Das liegt nicht zuletzt daran, weil sie doch recht hohe Betriebszeiten aufweisen. Der Durchschnitt liegt hier bei 6.000 Stunden pro Kalenderjahr. Zu dem Ergebnis kam zumindest die Stiftung Warentest. Dabei fällt je nach Modell ein Stromverbrauch zwischen hundert und 250 Kilowattstunden an. Das geht bei den derzeitigen Kosten pro Kilowattstunden ordentlich ins Geld.

Die Investition in neue Heizungspumpen könnte sich also durchaus lohnen. Die modernen geregelten Hocheffizienzpumpen kommen nämlich bei gleichen Betriebszeiten schon mit unter siebzig Kilowattstunden pro Jahr aus. Das könnte bei dem Austausch eines älteren Modells zu Einsparungen von bis zu drei Vierteln den Stromkosten führen, so dass sich die Investition sehr schnell amortisieren würde. Durch die lange Lebensdauer der modernen Heizungspumpen führt das langfristig zu spürbaren Entlastungen des Haushaltsbudgets.

Die Anschaffungskosten für die geregelten Heizungspumpen mit hoher Effizienz belaufen sich je nach Modell auf etwa 350 bis 450 Euro, wobei die Teuersten nicht immer die Besten sein müssen. Wie bei jeder Anschaffung eines technischen Gerätes lohnt es sich auf jeden Fall, einen Preisvergleich bei verschiedenen Anbietern durchzuführen. Das Internet ist dafür ein gut geeignetes Mittel. Neben einem günstigen Preis sollte man den jeweiligen Anbieter aber auch hinsichtlich der gewährten Garantie und dem angebotenen Service prüfen. Dort gibt es teils deutliche Unterschiede und wer möchte schon im Kalten sitzen, nur weil die Heizungspumpen einen technischen Defekt haben, den der Fachmann eigentlich in wenigen Minuten beheben könnte.

Gerade jetzt könnte der Austausch der Heizungspumpen besonders rentabel sein. Die Bundesregierung hat nämlich im Rahmen der Maßnahmen zur Einsparung von Elektroenergie Förderprogramme aufgelegt, mit denen auch die Anschaffung moderner Heizungspumpen bezuschusst wird. Kostet die neue Pumpe samt Einbau unter 400 Euro, dann kann man über die Kreditbank für Wiederaufbau einen Zuschuss von 100 Euro beantragen.

Liegen die Investitionskosten darüber, wird auf Antrag von der KfW ein Viertel der Kosten für den Kauf der Pumpe und den Einbau durch eine anerkannte Fachfirma übernommen. Diese Förderung der Energieeinsparung führt dazu, dass sich die neuen Heizungspumpen schon deutlich eher rechnen. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass das nach Ablauf von drei bis fünf Jahren der Fall sein dürfte.

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