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Holzboden – naturverbundenes Ambiente

Für einen schönen Holzboden stehen heute verschiedene Möglichkeiten des Aufbaus zur Verfügung, die man schon bei der Errichtung einbinden oder auch nachrüsten kann.

Ein echter Holzboden ist etwas ganz Besonders, das den Wohnwert eines Raumes ganz deutlich steigern kann. Holz weist nicht nur hohe thermische Isolationswerte auf, sondern wirkt auch trittschalldämmend und verleiht dem Raum einen Hauch des natürlichen Wohlbefindens. Der moderne Holzboden ist auch bei Weitem nicht mehr so pflegeintensiv, wie das die Dielenböden und das Parkett der vergangenen Jahrhunderte waren.

Der Holzboden kann in mehreren Formen aufgebaut werden. Laminat stellt ein leicht zu verarbeitendes Material dar und mit dem passenden Werkzeugen und intelligenten Hilfsmitteln kann es heute auch vom handwerklichen Laien verlegt werden. Für Echtholzlaminat braucht man einen glatten Untergrund, der beispielsweise über das Aufbringen von Fließestrich erzielt werden kann. Dieser sollte allerdings gut ausgetrocknet sein, bevor man mit dem Einbau des Laminats beginnt.

Die klassische Form beim Holzboden sind die Dielen. Sie werden traditionell direkt auf den tragenden Balken verschraubt. Bei Sanierungen kann man aber auch nachträglich Dielung auf Betonboden aufbringen. Dort beginnt man mit einem Nässeschutz und verbringt als Unterfütterung ebenfalls kräftige Vierkanthölzer auf. Beachten sollte man, dass bei einem solchen Aufbau immer Raumhöhe verloren geht und die Türlaibungen entsprechend angepasst werden müssen. Ansonsten kommt man nicht auf eine Durchgangshöhe von zwei Metern und es kann passieren, dass sich groß gewachsene Menschen dort regelmäßig Beulen holen.

Eine weitere beliebte Form beim Holzboden ist das Parkett. Parkett besteht traditionell aus vielen kleinen Brettchen, die in Mustern zusammen gesetzt werden. Typisch sind hier das Karo und das Parkett in Fischgrätoptik. Die Holzindustrie unterstützt den Hobbyhandwerker inzwischen auch bei der Parkettverlegung. Beim Baustoffhandel und in den gut sortierten Baumärkten findet man nämlich vorgefertigte Parkettplatten mit Fugen und Nieten, die ähnlich leicht wie Laminat verlegt werden können.

Wer den Holzboden versiegeln möchte, der kann aus einem großen Angebot möglicher Hilfsmittel wählen. Sie reichen von speziellen Wachsen, mit denen die Oberflächen wasserabweisend werden bis hin zu Füllspachtel zum Glätten der Oberflächen und Lacken, mit denen man seinen Holzboden entweder mit der natürlichen Maserung oder in den verschiedensten Farben zum Glänzen bringen und ihn widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchungen machen kann.