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Gebäudeversicherung – wichtiger Schutz fürs Eigentum

Die Gebäudeversicherung ist für Hauseigentümer wichtig, da sie versicherte Gebäude vor finanziellen Schäden durch Feuer, Sturm, Leitungswasser, auf Wunsch auch gegen Elementarschäden, schützt.

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Foto: © hofschlaeger / http://www.pixelio.de

Während die Hausratversicherung das größtenteils mobile Innenleben des Gebäudes schützt, dient die Gebäudeversicherung der finanziellen Absicherung des Wohngebäudes. Allerdings können in die Gebäudeversicherung auch andere versicherte Gebäudeteile wie beispielsweise Garagen, Anbauten oder sonstige Bestandteile des Wohngebäudes mit einbezogen werden.

Neben dem finanziellen Schutz der Eigentümer vor Schäden am Gebäude oder auch dem Totalverlust ist die Gebäudeversicherung bei bankenfinanzierten Gebäuden wichtiger Bestandteile der Darlehensabsicherung. Schließlich wäre es für eine Bank der ungünstigste Fall, finanzielle Mittel für ein Gebäude zur Verfügung zu stellen, das dann beispielsweise durch einen Brand komplett zerstört würde, während die Darlehen noch längst nicht zurückgezahlt sind.

So ist die Gebäudeversicherung für Immobilienbesitzer wichtiger Bestandteil ihres Versicherungspaketes, das auch diese im schlimmsten Falle vor dem kompletten Verlust des Gebäudes absichert. Für Immobilienbesitzer ist es wichtig, den Umfang ihrer Gebäudeversicherung zu klären, denn verschiedene Gebäudebestandteile sind nur auf ausdrücklichen Wunsch und unter Nennung in der Police mitversichert. Auch im Bereich der Leistungen ist lediglich das Risiko versichert, das in der Police auch benannt wurde. Tritt beispielsweise ein Überspannungsschaden ein, der durch die Klingelanlage verursacht wurde, und dieser Schaden ist nicht abgesichert, so treten die Immobilieninhaber in voller Höhe für die hieraus resultierenden Schäden selbst ein.

Neben der Berücksichtigung der versicherten Risiken hat für die Immobilienbesitzer die Versicherungssumme große Bedeutung. Daher wird die Gebäudeversicherung durch den sogenannten gleitenden Neuwertfaktor regelmäßig dynamisiert. Hintergrund dieser Dynamik ist, dass die Wertentwicklung des versicherten Gebäudes und die Versicherungssumme identisch ausfallen. So kann auch viele Jahre nach Vertragsabschluss im Versicherungsfall eine realistische Entgeltung des Schadens erreicht werden. Auch wenn die Dynamik von den Versicherungsgesellschaften im Regelfall angeboten wird, ist trotzdem immer der Versicherungsnehmer für die ausreichende Absicherung des Wohngebäudes im Hinblick auf die Versicherungssumme zuständig.

Die Bestimmung der Versicherungssumme muss fachmännisch erfolgen. Verbindlich für die Versicherungsgesellschaft im Hinblick auf die Versicherungssumme kann zum Beispiel ein Gutachten eines Bausachverständigen sein.

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