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Marktturbulenzen „Algorithmus bleibt cool“

Nachrichtenquelle: Der Aktionär TV
23.05.2018, 15:01  |  636   |   |   


„Wir haben uns den Markt für FinTechs genau angeschaut“, sagt Martin Krebs, Global Head Retail Product Solutions der ING Group, zu der die DiBa gehört, „und haben uns entschieden, kein eigenes System zu entwickeln, sondern das von Scalable zu nutzen.“ Das passe am besten zu den Bedürfnissen der Kunden, die eine einfache Lösung mit ETFs zu geringen Kosten bevorzugen. „Natürlich kann man das jeder Anleger selbst machen“, gesteht Erik Podzuweit, Gründer und Geschäftsführer von Scalable zu, „aber für deutlich mehr Aufwand und Kosten.“ So erhält Scalable gerade mal 0,33 Prozent vom Anlagevolumen für die Management-Leistung der Vermögensverwaltung. Das Depot bleibt bei der ING DiBa und wird von ihr betreut. Was kann der Kunde von der digitalen Vermögensverwaltung erwarten? „Der Algorithmus steuert die Risiken und vermeidet zu große Verluste“, erläutert Podzuweit, „aber er bleibt in einem Sägezahnmarkt mit kurzfristigen Schwankungen wie zur Zeit einfach still und cool.“ Christian Bimüller, beim ETF-Anbieter iShares für den Vertrieb an digitale und herkömmliche Vermögensverwaltungen zuständig, sieht gerade Vorteile durch die Nutzung von ETFs: „Sie sind immer transparent, flexible zu handhaben und vor allem kostengünstig.“

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