USA auf der Verliererstraße
Chinas Yuan-Offensive gegen den US-Dollar: Was das für Gold und Silber heißt
China rückt dem US-Dollar immer stärker auf die Pelle! Mit der Einführung des Yuan als Ersatz für Dollar-Schulden in vielen Ländern könnte der US-Dollar an Macht verlieren.
Im neuen Video auf wallstreetONLINE TV erklärt Jan Willhöft, Partner bei Axino Capital, wie sich der geopolitische Konflikt zwischen den USA und China auf den Währungsmarkt auswirkt. Er beleuchtet, warum China zunehmend den US-Dollar herausfordert und auf den Yuan setzt. Eine Entwicklung, die auch massive Auswirkungen auf die Märkte für Edelmetalle und Minenaktien haben könnte.
Willhöft stellt die Frage, ob der wahre "Krieg" heutzutage nicht mehr über Waffen geführt wird, sondern über Währungen und Rohstoffe. Während China den US-Dollar als Weltwährung langsam verdrängt, sehen wir, wie immer mehr Länder ihre Schulden in US-Dollar auflösen und stattdessen den chinesischen Yuan bevorzugen.
Besonders im Fokus: Äthiopien, das schon 5,4 Billionen US-Dollar in Yuan umgeschrieben hat, und Sambia, das nun Bergbausteuern in Yuan akzeptiert.
Darüber hinaus zeigt sich, dass die Zentralbanken weltweit vermehrt auf Gold setzen, wodurch der Dollar in den Zentralbankbilanzen mittlerweile vom Gold überholt wurde. Diese Entwicklung könnte den US-Dollar unter Druck setzen und die Nachfrage nach Edelmetallen weiter anheizen. Der Silberpreis ist in den vergangenen Monaten bereits stark gestiegen.
Doch auch die Rohstoffmärkte sind betroffen: China und Indien sichern sich langfristig physisches Silber. Willhöft verweist auf das Silberpreisverhältnis zu Gold, das stark gefallen ist, und sieht dies als ein starkes Signal für die Zukunft des Silbermarktes. Auch die Minenaktien profitieren bereits von den steigenden Preisen. Die Frage bleibt: Wird der US-Dollar weiterhin die Währung der Wahl bleiben oder wird der Yuan den US-Dollar endgültig herausfordern?

