Cash-Reserve fehlt im Notfall
Tech schwächelt, Bitcoin fällt: Was fängt den nächsten Schock noch ab?
Tech kippt, Bitcoin rutscht, Cash schrumpft. Die Märkte werden nervöser. Jan Willhöft, Partner bei AXINO Capital, sieht ein Problem, das viele Anleger unterschätzen.
Die großen US-Technologiewerte stützen den Markt nicht mehr wie früher. Die Nasdaq-Heatmap ist auffällig rot. Gleichzeitig rutscht Bitcoin weiter ab. Und ausgerechnet jetzt schrumpfen die Cash-Reserven, die jahrelang als Sicherheitsnetz galten. Willhöft fragt deshalb klar: Was fängt den nächsten Schock noch ab, wenn die Kurse weiter fallen?
Im Video schaut er auf Bitcoin und auf ein Gerücht, das Jim Cramer streut. Demnach könne die US-Regierung bei 60.000 US-Dollar eine strategische Bitcoin-Reserve kaufen. Willhöft hält dagegen und verweist auf CoinDesk: Diese Reserve existiere bislang nicht, dafür bräuchte es Schritte im Kongress. Er nennt zudem Aussagen aus der Trump-Administration, wonach keine Steuergelder für Kryptowährungen geplant seien. Finanzminister Scott Bessent habe sinngemäß klargestellt, er habe keine Befugnis, Bitcoin zu retten.
Entscheidend sind für Willhöft die Kapitalströme. Seit Oktober 2025 seien mehr als 8,3 Milliarden US-Dollar aus Bitcoin-Spot-ETFs abgeflossen. Bei Gold-ETFs sieht er dagegen weiter Zuflüsse. Das sei ein Signal, wie institutionelle Anleger Risiken neu sortieren. Dazu kommt der Blick auf Gold und Silber nach dem Crash und auf den US-Dollar als möglichen Taktgeber für harte Assets.
Der Machtkampf zwischen den Blöcken laufe über Währungen und Rohstoffe. Wer verstehen will, warum Bitcoin schwächelt, Gold wieder Kapital anzieht und warum fehlendes Cash an der Seitenlinie gefährlich werden kann, sollte dieses Update sehen.


