Hard Assets
Öl-Schock, Kriegsangst, Börsen-Wahnsinn: Steht das System vor dem Bruch?
Der Ölpreis erlebt eine Achterbahn-Woche. Kriegssorgen, politische Signale und nervöse Märkte sorgen für extreme Ausschläge. Was das für Anleger bedeutet: Mehr dazu in einer neuen Ausgabe Hard Assets auf wO TV.
Der Ölmarkt erlebt derzeit extreme Turbulenzen – und mit ihm die globalen Finanzmärkte. Innerhalb weniger Stunden sprang der Ölpreis von rund 80 auf über 110 US-Dollar, nur um noch am selben Tag wieder unter die Marke von 90 US-Dollar zu fallen.
Auslöser war ein Angriff auf iranische Energieanlagen, der die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten schürte. Solche Angriffe gelten als besonders heikel. Historisch wurden Öl- und Energieanlagen in Konflikten meist bewusst verschont, um einen globalen Preisschock zu vermeiden.
Genau dieser Effekt trat nun ein: Der plötzliche Preisanstieg ließ sofort Rezessionsängste aufkommen und schürte Sorgen über steigende Energiepreise. Für zusätzliche Verwirrung sorgten politische Signale aus Washington.
US-Präsident Donald Trump erklärte zwar, der Iran-Konflikt werde bald enden und die Ölpreise könnten wieder sinken. Gleichzeitig räumte er ein, dass ein Ende der Kämpfe nicht kurzfristig zu erwarten sei. Anleger reagierten entsprechend nervös: Die Stimmung schwankt derzeit zwischen Euphorie und Angst.
Moderation: Jan Willhöft

