Stefan Schrader warnt
Dieser Krieg trifft auch Ihr Depot – und viele merken es zu spät
Der Krieg im Nahen Osten treibt nicht nur Öl und Inflation. Stefan Schrader erklärt, welche Märkte Anleger jetzt im Blick haben müssen.
Der Krieg im Nahen Osten treffe Anleger härter, als viele glauben. Im Interview mit wallstreetONLINE TV erklärt Kapitalmarktstratege Stefan Schrader, wie der Konflikt über Öl, Gas, Inflation und Zinsen direkt bis in die Depots durchschlägt. Er zeigt, warum es längst nicht mehr nur um Sicherheit geht, sondern um Rohstoffe, Macht und globalen Einfluss.
Schrader warnt vor einer Kettenreaktion, die weit über höhere Spritpreise hinausgeht. Steigende Energiekosten drücken auf Wachstum, treiben die Inflation und setzen vor allem den Anleihemarkt unter Druck. Genau dort sehen viele Anleger das Risiko noch immer nicht. Schrader sagt:
Der Anleihenmarkt ist, was das echte Geld angeht, ein größerer Markt als der Aktienmarkt.
Spannend ist auch sein Blick auf die internationalen Gewinner und Verlierer. Während Europa, Japan und Indien unter steigenden Energiepreisen leiden könnten, sieht Schrader Vorteile für Länder wie Brasilien und für Teile des Energie- und Rohstoffsektors. Auch alternative Energiequellen, Windkraft, Solar und Atomkraft rücken aus seiner Sicht stärker in den Fokus.
Wer verstehen will, welche Märkte jetzt zuerst wackeln, warum die Straße von Hormus für die Weltwirtschaft so entscheidend ist und welche Anlageklassen in dieser Lage Chancen bieten, sollte dieses Interview sehen.

