Iran-Krise und Dollar-Angst
China kauft weiter Gold – was Anleger jetzt nicht übersehen dürfen
Wells Fargo bringt 8.000 US-Dollar für Gold ins Spiel. China kauft weiter und der Iran bleibt ein Pulverfass. Jan Willhöft zeigt, warum Geldentwertung und Geopolitik für Anleger jetzt brandgefährlich werden.
Im Zentrum steht eine steile These von Wells Fargo: Die Entwertung des US-Dollars könnte den Goldpreis bis auf 8.000 US-Dollar treiben. Willhöft verbindet die Unsicherheit rund um den Iran mit der Frage, warum Gold, Silber und Minenaktien für Anleger wieder stärker in den Fokus rücken.
Er greift Daten des World Gold Council auf, die anhaltend hohe Nettokäufe der Zentralbanken zeigen. Dazu kommt der Blick nach China. Dort haben nach seinen Angaben sowohl die People’s Bank of China als auch chinesische börsengehandelte Goldfonds den Rücksetzer beim Goldpreis genutzt. Für Willhöft ist das ein Signal, das Anleger nicht ignorieren sollten.
Hinzu kommt seine Warnung vor einer trügerischen Ruhe. Der Goldpreis konsolidiert, die Volatilität bleibt aber hoch. Wer verstehen will, warum eine solche Phase für große Produzenten, Minenübernahmen und später womöglich auch für kleinere Goldwerte wichtig werden kann, bekommt hier eine dichte Einordnung.
Die Kernbotschaft ist klar
Die Inflation arbeitet weiter im Hintergrund. Das Vertrauen in Papiergeld bröckelt. Gold bleibt für viele Investoren der Fluchtpunkt. Oder, wie es Willhöft zuspitzt: Die Geldentwertung sei einer der Hauptgründe, warum selbst 8.000 US-Dollar beim Gold nicht mehr absurd wirkten.

