Petrodollar vor dem Bruch
Öl in Yuan? Was China jetzt im Verborgenen vorbereitet
Der US-Dollar wankt, Gold rückt ins Zentrum der Machtfrage. Jan Willhöft zeigt, warum China, Öl und Zentralbanken Anleger jetzt elektrisieren sollten.
Jan Willhöft, Partner von AXINO Capital, blickt auf wallstreetONLINE TV hinter die Schlagzeilen zum Iran-Konflikt und zeigt, was sich parallel im globalen Finanzsystem verschiebt. Im Fokus stehen Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und China. Immer mehr Staaten suchen offenbar Wege aus der Abhängigkeit vom US-Dollar und vom Petrodollar-System. Für Willhöft ist das kein Randthema, sondern ein möglicher Machtbruch mit Folgen für Währungen, Rohstoffe und Anlegerdepots.
Besonders brisant: Die Vereinigten Arabischen Emirate sollen offen damit drohen, Öl künftig auch gegen chinesischen Yuan zu verkaufen, falls ihre Dollarreserven unter Druck geraten. Gleichzeitig baut China seine Rolle im Goldmarkt aus. Willhöft verweist auf neue Goldtresore, auf Käufe der Zentralbanken und auf stark gestiegene Goldexporte der Vereinigten Staaten.
Ein Teil des Goldes soll über die Schweiz weiter in chinesische Tresore gelangen. Damit rückt eine zentrale Frage in den Vordergrund: Wird Gold im nächsten Finanzsystem wieder eine größere Rolle spielen?
Auch die Charts sprechen laut Willhöft eine klare Sprache. Der US-Dollar-Index hat wichtige Unterstützungen verloren. Gold und Silber finden trotz scharfer Rücksetzer immer wieder Käufer.
Für Anleger, die auf harte Vermögenswerte setzen, könnte diese Phase deshalb besonders spannend werden. Das Video erklärt, warum der Wandel weg vom US-Dollar nicht abstrakt ist, sondern bereits an den Rohstoffmärkten sichtbar wird.

