Der nächste Marktschock?
US-Aktien im Risiko: China dreht den Rohstoff-Hahn zu
China verschärft die Kontrolle über kritische Rohstoffe, während Anleger US-Aktien kaum noch absichern. Jan Willhöft warnt vor einem explosiven Mix für Märkte, Tech und den Westen.
Rohstoffe werden zur Machtfrage. Jan Willhöft blickt auf Donald Trumps China-Reise, das Treffen mit Xi Jinping und die auffällige Stille danach. Vor den Kameras wurde gelächelt. Hinter den Kulissen zieht Peking nach seiner Einschätzung die Schrauben bei kritischen Rohstoffen weiter an.
Mining.com berichtet über neue Bergbaukontrollen, mit denen China den Aufbau strategischer Reserven beschleunigen will. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ordnet den Schulterschluss zwischen Xi und Wladimir Putin als klaren Kurs gegen den Westen ein. Besonders brisant ist dabei der geplante Handel zwischen China und Russland. Er soll fast vollständig in Rubel und Yuan laufen. Der US-Dollar spiele dabei kaum noch eine Rolle.
Mehr als ein geopolitisches Randthema
China kontrolliert zentrale Rohstoffketten. Die Vereinigten Staaten und Europa bleiben in vielen Bereichen abhängig. Gleichzeitig sichern sich institutionelle Anleger kaum noch gegen Rückschläge am US-Aktienmarkt ab. Laut Willhöft ist genau das ein gefährlicher Cocktail. Rohstoffe könnten davon profitieren. Teure Technologieaktien könnten dagegen plötzlich verwundbar werden.
Wer verstehen will, warum seltene Erden, Wolfram, Gallium und andere kritische Rohstoffe jetzt zur strategischen Waffe werden, sollte dieses Video sehen. Es zeigt, warum der nächste große Marktschock nicht aus der Bilanz eines Techkonzerns kommen muss, sondern aus Pekings Rohstoffpolitik.
