Iran-Schock trifft Tech-Boom
Droht der Inflations-Hammer? KI frisst Milliarden
Iran-Krieg, teure Rohstoffe und Milliarden für Künstliche Intelligenz: Jan Willhöft warnt vor einem gefährlichen Mix, der Inflation, Technologie-Aktien und Anleger hart treffen könnte.
Der Krieg um den Iran bleibt ein Risikofaktor für die Märkte. Jan Willhöft von AXINO Capital zeigt auf wallstreetONLINE TV, warum Anleger die Lage ernst nehmen sollten. Denn die Folgen reichen längst bis in die Energiepreise, die Inflation, die Geldpolitik und die Rohstoffmärkte.
Im Fokus steht die Straße von Hormus. Dort fahren laut Willhöft weiter kaum Schiffe durch. Das ist brisant, weil diese Route für den globalen Energiehandel zentral ist. Gleichzeitig verweist er auf Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent. Die Vereinigten Staaten sollen rund eine Milliarde US-Dollar an iranischen Kryptowerten beschlagnahmt haben. Für Willhöft zeigt das: Dieser Konflikt wird nicht nur militärisch geführt. Er wird auch finanziell und digital ausgetragen.
Doch Willhöft holt noch weiter aus: Alphabet plant Investitionen von 80 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren und Infrastruktur für Künstliche Intelligenz.
Wann rechnen sich diese gigantischen Ausgaben wirklich? Bloomberg meldet zugleich schwächere Konjunkturdaten aus der Türkei, der Schweiz und Frankreich. Der Druck auf die Weltwirtschaft nimmt zu.
Für Anleger wird es gefährlich spannend
Steigende Rohstoffpreise treffen auf hohe Schulden, teure Finanzierung und eine mögliche neue Inflationswelle. Kupfer, Aluminium und Energie werden zum Belastungstest für den Technologieboom. Willhöft warnt:
Wenn die Lagerbestände weiter schrumpfen und die Nachfrage steigt, könnten die Preise plötzlich stark anziehen.
Iran-Krieg, Inflation, Künstliche Intelligenz, Rohstoffe und US-Schulden laufen nicht nebeneinander her. Sie greifen ineinander. Genau daraus kann der nächste große Marktschock entstehen.

