Die Käufer geben nicht auf
US-Aktien heiß gelaufen? Gold sendet ein anderes Signal
Gold und Silber stehen unter Druck. Doch China, Russland und Indien setzen weiter auf Edelmetalle. Jan Willhöft zeigt, warum die Korrektur für Anleger mehr Chance als Warnsignal sein könnte.
Auf wallstreetONLINE TV schaut Jan Willhöft von AXINO Capital auf die großen Käufer, die hinter dem Markt stehen. Im Mittelpunkt stehen China, Russland und Indien. Diese Staaten entfernen sich weiter vom US-Dollar-System und bauen ihre Rolle im Goldmarkt aus.
Besonders brisant sind die Zahlen der United States Geological Survey. China bleibt mit 380 Tonnen der größte Goldproduzent der Welt. Russland liegt mit 310 Tonnen auf Platz zwei. Doch Moskau will seine Produktion bis Ende dieses Jahres offenbar auf fast 500 Tonnen steigern. Damit könnte Russland China als Nummer eins ablösen. Für Anleger ist das ein klares Signal: Die großen Gegenspieler des US-Dollar setzen weiter auf Gold.
Auch China kauft nach einer ruhigeren Phase wieder stärker Gold. Willhöft verweist zudem auf Analysen, nach denen Peking in den vergangenen Jahren deutlich mehr Gold gekauft haben könnte, als offiziell gemeldet wurde. Gleichzeitig kaufen ausländische Investoren weiter massiv US-Aktien, obwohl viele Warnsignale am Markt aufleuchten.
Das Video zeigt, warum die jüngste Korrektur bei Gold und Silber nicht das Ende der Edelmetall-Story sein muss.
Für Anleger ist diese Folge wichtig, weil sie die großen Verschiebungen sichtbar macht. Kapital fließt in US-Aktien. Staaten wie China, Russland und Indien setzen auf Gold. Und die Risiken durch Schulden, Kriege, Deglobalisierung, höhere Frachtkosten und Inflation nehmen weiter zu.
Gold wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,01 % und einem Kurs von 4.330USD auf Lang & Schwarz (09. Juni 2026, 16:01 Uhr) gehandelt.

