Die große ETF-Illusion
So riskant ist der MSCI World wirklich
Der MSCI World gilt als sicher, doch zehn Konzerne bestimmen längst die Richtung. Jan Viebig erklärt, warum selbst Microsoft zum Risiko werden kann – und welche KI-Aktien noch Chancen bieten.
Der MSCI World gilt als breit gestreutes Basisinvestment. Doch mehr als 72 Prozent des Index entfallen auf Aktien aus den Vereinigten Staaten. Die zehn größten Konzerne machen rund ein Viertel aus. Im S&P 500 liegt ihr Anteil sogar bei etwa 40 Prozent.
Martin Kerscher spricht mit Jan Viebig, Gründer und CIO von JVInvest Partners, über Klumpenrisiken, teure Märkte und die KI-Rallye. Viebig erklärt, warum selbst ein hervorragendes Unternehmen nicht automatisch ein gutes Investment ist. Neben starken Margen und einem stabilen Geschäftsmodell zählt vor allem ein vernünftiger Kaufpreis.
Am Beispiel Microsoft zeigt er, weshalb Anleger auch den freien Cashflow prüfen sollten. Hohe Investitionen in künstliche Intelligenz können ihn belasten. Zudem erklärt Viebig, warum die aktuelle Technologierallye noch keine neue Internetblase sein muss, welche Renditen langfristig realistisch sind und wie Anleger günstige KI-Aktien von gefährlich überteuerten Titeln unterscheiden. Das komplette wO-TV-Interview sehen Sie hier auf YouTube!

