Manipuliertes Edelmetall
Der echte Goldpreis? China könnte das System auf die Probe stellen
China kauft Gold, baut eigene Handelsplätze auf und zieht physisches Metall nach Asien. Jan Willhöft fragt: Stellt Peking damit das westliche Goldpreissystem vor seinen größten Stresstest?
China kauft nicht nur Gold. Peking baut zugleich ein eigenes Goldsystem auf. Jan Willhöft von AXINO Capital zeigt auf wallstreetONLINE TV, warum das für Anleger brisant ist.
Ein neuer Bericht von S&P Global beschreibt einen wachsenden Goldkorridor rund um China. Neben Shanghai und Hongkong gewinnen auch Riad, Dubai, Moskau und Singapur an Bedeutung. Gleichzeitig sichern sich chinesische Konzerne Goldprojekte in Afrika und Südamerika.
Willhöft blickt zudem auf den Gegensatz zwischen Papier- und physischem Markt. In London sinkt der frei verfügbare Silberbestand, während Indien weiter physisches Silber aufstockt. Seine Frage: Kann die westliche Preisbildung Bestand haben, wenn immer mehr Edelmetall nach Asien abfließt?
Wenn China, Indien und weitere Zentralbanken ihre Edelmetallbestände weiter erhöhen, während physisches Gold und Silber knapper werden, könnte die Frage nach dem "echten" Preis irgendwann deutlich wichtiger werden als der tägliche Kurs auf dem Bildschirm. Genau deshalb lohnt sich dieses Video.

