Trading Desk
Software im KI-Keller: Das sind die besten Trading-Chancen für den Rebound
Die Angst vor einer "KI-Apokalypse" für Softwarekonzerne erweist sich als verfrüht. Bei SAP und Meta sieht Tradingexperte Benjamin Feingold derzeit unterschiedliche Vorzeichen.
SAP hatte sich seit Rekordhoch bei rund 280 Euro nahezu halbiert, nachdem der Markt befürchtete, KI-Agenten könnten klassische Unternehmenssoftware ersetzen. Diese Sorge weicht nun der Einsicht, dass Firmen wie SAP durch ihre tiefe Verankerung in Geschäftsprozessen kaum kurzfristig austauschbar sind.
Vorstandschef Christian Klein kündigte zudem eine zentrale KI-Plattform an, über die künftig ganze Geschäftsabläufe automatisiert gesteuert werden sollen. Feingold setzt entsprechend auf einen Call-Optionsschein mit Laufzeit bis März, Basispreis 170 Euro und einem Hebel von rund 4,3.
Bei Meta sieht die Lage anders aus: Die Aktie vervielfachte sich seit 2022, konsolidiert aber seit rund einem Jahr zwischen 700 und 800 US-Dollar. Neue Fantasie liefert der persönliche KI-Assistent "Neo", der über Smartphone, Kamera und gemeinsam mit Essilor Luxottica entwickelte Brillen zugänglich sein soll – gegen Abogebühren von 50 bis 100 US-Dollar.
Feingold bleibt hier vorsichtiger und setzt mit einem Discount-Put auf seitwärts bis leicht fallende Kurse: Bei einem Floor von 800 US-Dollar winkt eine Seitwärtsrendite von 37 Prozent bis März.
Wie Anleger mit Zertifikaten in dieser Lage handeln können, erklärt Feingold in der neuen Ausgabe des wallstreetONLINE Trading Desk.
SAP Call-Optionsschein
WKN: UQ9897
Basispreis: 170 Euro
Delta: 0,68
Omega: 4,3
Laufzeit: 19.03.2027
Akt. Kurs: 2,93 EUR / 2,96 EUR
Implizite Volatilität: 41 Prozent
Meta Discount-Put-Optionsschein
WKN: PK178X
Basispreis: 900 USD
Floor: 800 USD
Laufzeit: 19.03.2027
Akt. Kurs: 6,43 EUR / 6,44 EUR
Seitwärtsrendite: 37% (78,9% p.a.)
Moderation: Julian Schick
? Kein Setup mehr verpassen? wallstreetONLINE TV abonnieren, um jeden Mittwoch um 13:00 Uhr direkt live dabei zu sein!
Hinweis: Diese Analyse stellt keine Anlageberatung dar, sondern dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Jeder Anleger sollte eigene Recherchen durchführen und seine individuelle
Risikobereitschaft berücksichtigen. Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für
langfristige Anlagestrategien geeignet. Der Handel mit Finanzprodukten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Historische
Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

