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    CFD - Contracts for Difference

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    Themen: EuroKonjunkturPfund

    Über CFDs (Contract for Difference)

    Ein Contract for Difference, CFD, ist ein Differenzkontrakt und gehört zur Gruppe der Derivate. Anders als andere derivative Finanzinstrumente handelt es sich hierbei jedoch nicht um ein Termingeschäft, da CFDs keinen Fälligkeitszeitpunkt haben und auch die Haltedauer unbegrenzt ist. Es ist vielmehr eine Vereinbarung, die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Finanzproduktes bar auszugleichen. Die Vereinbarung ist dabei unabhängig von der Laufzeit. Ein Differenzkontrakt bildet die Entwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts an der Börse, so zum Beispiel Aktien, Indizes, Rohstoffe, eins zu eins ab. Das heißt, im Gegensatz zu anderen Derivaten basiert der Preis auf dem unterliegenden Instrument, dem Basiswert, der vom jeweiligen Markt abgeleitet ist. Damit ermöglichen CFDs Anlegern den Zugriff auf die unterliegende Marktliquidität.

    Anleger können sowohl auf das Steigen als auch auf das Fallen des Kurses des Basiswertes spekulieren. Das bedeutet, CFDs erlauben sowohl das Shorten (Leerverkauf mit anschließendem Zurückkauf) von Finanzinstrumenten als auch das Long gehen (Kaufen und anschließendes Verkaufen) von Finanzinstrumenten. Mit dem Begriff "Short" wird jedes Geschäft bezeichnet, bei dem ein Wert verkauft wird, den der Verkäufer zum Zeitpunkt des Geschäftes nicht physisch besitzt. Das "Short Gehen" wird auch Leerverkauf oder "Short Selling" genannt.

    Beim CFD-Handel muss der Anleger eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin, hinterlegen. Dadurch minimieren die Emittenten und Börsenmakler das Risiko einer mangelnden Bonität des Anlegers. Diese Margin entspricht jedoch nur einem Bruchteil des tatsächlich gehandelten Werts. Investoren zahlen somit nicht für das gesamte Handelsvolumen, sondern nur eine Sicherheitseinlage von zum Beispiel zehn Prozent des Vertragswertes. Der sogenannte Leverage-Effekt, ein Hebeleffekt, ist die Folge. Je größer dieser Effekt ist, desto größer sind auch die Gewinn- und Verlustchancen. Hebel werden häufig zwischen 5:1 bis 500:1 von Brokern angeboten. Die Chancen und Risiken sind umso größer, je höher der Hebel angesetzt wird.

    Privatanleger mit wenig Börsenerfahrung sollten sich im Vorfeld umfassend zum Thema Differenzkontrakte informieren. Im CFD-Forum auf wallstreet:online werden Fragen rund um das Thema CFD erörtert sowie auch CFD-Anbieter und CFD-Broker mit Angeboten und Konditionen verglichen. Aber auch ein umfassende Einschätzung der zugrundeliegenden Basiswerte, also einzelne Aktien, Rohstoffe oder Indizes, ist beim CFD-Handel von Nutzen. Hier werden interessierte Anleger unter anderem in den Informationsseiten der Anlageklassen Aktien, Indizes oder Rohstoffe, den dazugehörigen Diskussionsforen sowie im Nachrichtenbereich von wallstreet:online fündig.

    Ihren Ursprung haben CFDs in den frühen 1990er Jahren in Großbritannien. Mit Contracts for Difference sollte die Stempelsteuer umgangen werden, die beim Handel von Aktien an der Börse in London fällig wurde. Da Differenzkontrakte außerbörslich gehandelt werden, konnte die Steuerpflicht umgangen werden. Gegen Ende der 90er Jahre konnten Privatanleger in England in den Handel mit CFDs einsteigen, der inzwischen auch in Europa möglich ist. Interessant für Anleger: Seit Anfang 2009 unterliegen in Deutschland die Gewinne aus dem CFD-Handel der Abgeltungssteuer.