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    Alternative Investmentfonds

    Scope Ratings stellt die Fondsanalyse in einer Telefon- und Webkonferenz am Donnerstag, den 10. September 2015 um 14:30 Uhr vor.

    Es läuft nicht immer wie erhofft und erwünscht. Das mussten wir auch bei unserem global anlegenden Nachhaltigkeitsfonds PRIMA – Global Challenges im vergangenen Monat erfahren. 6,05 Prozent hat der Fonds im August verloren. Da ist es kaum ein …

    ...Wir brauchen keine ETFs, also keine Durchschnittsrendite der Indizes! Für die Nutzer, Kunden und Investoren unseres Systems wollen wir mehr erreichen. Und wir schlagen die ETFs/Indizes, ganz deutlich...

    Themen: AktienInvestIndizes

    Alternative Investmentfonds

    Mit Alternativen Investmentfonds können Anleger in unterschiedliche Sachwerte investieren. Bei diesen Investments handelt es sich vor allem um unternehmerische Beteiligungen, deren Ziel es ist, eine regelmäßige Rendite zu erwirtschaften. Gängige Investitionsgüter sind Immobilien im In- oder Ausland, Schiffe, Container, Film- und sogar Gamesproduktionen sowie alternative Anlagen in erneuerbare Energien wie Solar- oder Windkraftanlagen. Durch den Erwerb von Anteilen an Alternativen Investmentfonds werden Anleger zu Mitunternehmen und partizipieren am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft.


    Das Fondsvolumen setzt sich in der Regel aus dem Eigenkapital der Investoren und dem Fremdkapital von z.B. beteiligten Banken zusammen. Ist das erforderliche Kapital für die anvisierte Projektfinanzierung erreicht, wird der Fonds geschlossen. Die Rendite wird aus den über die Jahre erzielten Gesamterträgen, aus jährlichen Ausschüttungen sowie dem Verkauf oder der weiteren Verwertung des Investitionsobjektes erwirtschaftet. Steuerliche Besonderheiten gelten für einzelne Investitionsgüter wie z.B. die Tonnagesteuer bei Schiffen, die Abschreibung bei Immobilien oder die Konzeptionen in Form ausländischer Betriebsstätten.


    Alternative Investmentfonds haben in der Regel eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren. Vor dem Ablauf der vereinbarten Laufzeit können Anleger ihre Anteile allerdings auf dem sogenannten Zweitmarkt verkaufen. Bereits platzierte Fonds werden hier teils in Auktionen und teils zu einem Festpreis an ihre neuen Besitzer veräußert.


    Am 22. Juli 2013 löste das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) das bis dahin geltende Investmentgesetz ab. Der bisher verwendete Begriff Geschlossener Fonds wurde im Zuge dieser Entwicklung durch die neue Bezeichnung Alternativer Investmentfonds ersetzt, denn durch das KAGB werden diese nun deutlich stärker reguliert, als ihre Vorgängerprodukte. So gibt es klare Vorgaben u. a. zum Risiko- und Liquiditätsmanagement sowie zur Bewertung. Dazu kommen umfangreichere Berichtspflichten und höhere Zulassungsvoraussetzungen. Ziel dieser stärkeren Regulierung ist der bessere Schutz des Privatanlegers.