Wie fast schon traditionell macht Leonidas derzeit wieder mit
großen Zahlen Furore, welche ihren Mitte September anstehenden
Wasserfonds betreffen.
Ausschüttungen von über 400% vor, bzw. 350 +x% nach Steuer
erschrecken doch fast schon.
Somit wollte ich mir keinesfalls die Möglichkeit entgehen lassen,
ein persönliches Gespräch mit Herr Hug zu führen, da ich das Thema
Wasser jeher für extrem spannend halte und mir hier in Zukunft
absolute Hypes in Versorgungslücken (leider) und Preisentwicklung
(wohl nicht zu vermeiden) vorstellen kann.
Zudem habe ich in das Haus und seine Kompetenzen im Bereich Energie
allgemein Vertrauen und bisher war die Zusammenarbeit sehr
angenehm. Wir haben bisher verschiedene Solarfonds von Leo
vertrieben.
Ich mache es kurz und fasse meine Eindrücke von heute Vormittag
zusammen:
Wie erwähnt, finde ich den Markt, die hier herrschenden
Grundrenditen in fast oft monopolartigen Stellungen und die
Zukunftsperspektive sehr attraktiv.
Der Zugang erfolgt über ein in diesem Segment sehr erfahrenes
Managementhaus in der Schweiz, welches in den aktuellen Newslettern
auch beschrieben wird. Dieses Team ist nicht gerade günstig, aber
eine laufende Due Dilligence ist bei Wasseraufbereitungs- oder
Entsalzungsanlagen auch sicherlich aufwendiger, als bei einem
Solarfonds. Zudem verträgt der Fonds diese Kosten, trotz einem im
Gegensatz zu Solarfonds etwas schmäleren Hebel von ca. 2 zu 1, ganz
gut. So können auch zu Beginn der Betriebsphase bereits für 2012 7
% vergütet werden. Eine lineare Tilgung von 4 % p.a. ist wohl auch
sehr komfortabel.
Zudem überzeugt mich vor allem die Tatsache, dass keinerlei
Wertsteigerungen, sowohl bei Wasser- als auch bei Anlagenpreisen
unterstellt werden. Dies hat mich immer davon abgehalten z.B.
Agrarfonds zu vertreiben, da diese ohne sofort unterstellte und
somit bereits prospektierte Wertsteigerungen, nie auf auskömmliche
Ergebnisse gekommen wären. Hier habe ich diese wohl unumstößliche
Tatsache steigender Preise in diesem Segment als „stille Reserve“
als Zugabe.
Die Anlagen bilden mit ihren enormen Cash Flow Ausstößen hohe
Rückstellungen für Instandhaltung und Modernisierung. Marktüblich
sind hier wohl 30 % der Erträge.
Dazu kommt auch der Umstand, dass es zu diesem Markt eigentlich
kaum Zugänge gibt (gab), im Retail Bereich sowieso nicht, wenn auch
ein Mitbewerber schon länger Reservierungsscheine einsammelt. Dass
aktuell motivierte Verkäufer im kommunalen Bereich oder auch auf
Länderebene zu finden sind, liegt auf der Hand.
Mir würden noch viele Punkte einfallen, aber ich will nicht zu
ausufernd beginnen, da ich mir durchaus vorstellen kann, dass es
sich hier um ein Thema mit großem Interesse für manche handelt.
Letztendlich halte ich auch den moralischen Aspekt des Themas für
nicht zu unterschätzen und ich bin auf keine langfristigen
Förderungen und Subventionen angewiesen, während der gesamten
Laufzeit.
Wir werden hier vertreiben, wer Infos braucht kommt gerne auf mich
zu, freue mich auch auf den Austausch im Forum, es wird sicher auch
andere Meinungen geben.
P.S. wer seinen Bleistift spitzt und das ganze mit Wertsteigerungen
von ein paar Prozent unterlegt, wird bei Kommunikation seiner
Ergebnisse wohl vom Kunden an die frische Luft gesetzt,

bin sehr auf die späteren Sensitivitätsanalysen
gespannt...
Also haut rein, bin für alles dankbar.