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Trotz starken vierten Quartals 133 Mio. Dollar-Abschreibung verhagelt Uranproduzent Paladin Energy die Bilanz

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Gastautor: Björn Junker
 |  14.02.2012, 14:59  |  1669 Aufrufe  |   | 

Der in Kanada und Australien gelistete Uranproduzent Paladin Energy (WKN 890889) meldet heute einen Nettoverlust von 120,2 Mio. Dollar für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2011. Das ist vor allem auf die Abschreibung des Werts der Kayelekera-Mine des Unternehmens in Malawi zurückzuführen.

Paladin veranschlagte die Abschreibungskosten mit 133 Mio. Dollar. Die Wertberichtigung sei angesichts des Rückgangs der Uranpreise auf Grund der Atomkatastrophe in Japan notwendig geworden, erklärte das Unternehmen. In den ersten sechs Monaten des Fiskaljahres 2010 hatte Paladin einen Verlust von 21,1 Mio. Dollar verbucht.

Während der letzten drei Monate des vergangenen Jahres allerdings erzielte Paladin einen Nachsteuergewinn von 3,2 Mio. Dollar nach einem Verlust von 17,6 Mio. Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nicht nur das Absatzvolumen und die Preise stiegen gegenüber dem Vorjahr, so das Unternehmen, gleichzeitig gingen auch die Unkosten und die Finanzierungskosten zurück.

Der Uranabsatz erreichte im letzten Quartal 2011 mehr als 1,31 Mio. Pfund U3O8. Damit wurde nach Aussage von Paladin ein Umsatz von rund 69,9 Mio. Dollar generiert, was einen Anstieg von 34% im Vergleich zum Septemberquartal bedeutet. Die Umsätze in den sechs Monaten des Berichtszeitraums legten um rund 50% von 115,8 Mio. Dollar auf jetzt 173,4 Mio. Dollar zu. Dies beruhte vor allem auf dem gestiegenen Absatzvolumen, das 3,32 Mio. Pfund U3O8 erreichte.

Für das Halbjahr meldete Paladin eine Rekordproduktion von 3,069 Mio. Pfund Uranoxid, das sind 8,5% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch der Ausstoß des letzten Quartals 2011 stieg und zwar um ca. 47% gegenüber dem Septemberquartal auf 1,82 Mio. Pfund U3O8. Das Unternehmen hatte im Vorfeld seine Produktionsprognose für das Geschäftsjahr, das bis Ende Juni dauert, auf 7,1 bis 7,4 Mio. Pfund Uranoxid gesenkt. Zuvor war man von einem Jahresausstoß von 7,4 bis 7,9 Mio. Pfund U3O8 ausgegangen.


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