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    Massiver Konzernumbau Ergo plant umfangreiche Restrukturierung im Vertrieb

     |  19.04.2012, 11:11  |  1064  |  0
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    Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo steht vor einem umfangreichen Restrukturierungsprogramm. "Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten", sagt ein Konzerninsider dem „manager magazin“. Es werde ein „Programm, das die Dimensionen der Sanierungsrunde des Jahres 2008 erreicht." Damals ging es um Einsparungen von 180 Millionen Euro und den Abbau von 1.800 Arbeitsplätzen. Zu den konkreten Zahlen will der Versicherungskonzern Ergo keine Stellung nehmen, betont jedoch, dass mit der Restrukturierung vor allem der Vertrieb verbessert werden soll.
     
    Wie das „manager magazin“ berichtet, soll die Zahl der bislang vier weitgehend unabhängig voneinander agierenden Vertriebseinheiten auf zwei reduziert werden. Über die Details des Programms werde derzeit noch diskutiert. Vertriebschef Rolf Wiswesser habe gut zwei handvoll Projektgruppen eingesetzt. Erste Ergebnisse sollen Mitte Mai präsentiert werden. Spätestens im Sommer will Wiswesser mit den Betriebsräten über Standortschließungen und Jobabbau verhandeln. 
     
    Die Arbeitnehmervertreter sind alarmiert, seit Ergo-Chef Torsten Oletzky Ende vergangenen Jahres die Kündigungsschutzvereinbarungen aufkündigte, die er anlässlich der letzten Restrukturierung mit dem Betriebsrat abgeschlossen hatte.

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    Massiver Konzernumbau Ergo plant umfangreiche Restrukturierung im Vertrieb

     

    Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo steht vor einem umfangreichen Restrukturierungsprogramm. "Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten", sagt ein Konzerninsider dem „manager magazin“. Es werde ein „Programm, das die Dimensionen der Sanierungsrunde des Jahres 2008 erreicht." Damals ging es um Einsparungen von 180 Millionen Euro und den Abbau von 1.800 Arbeitsplätzen. Zu den konkreten Zahlen will der Versicherungskonzern Ergo keine Stellung nehmen, betont jedoch, dass mit der Restrukturierung vor allem der Vertrieb verbessert werden soll.
     
    Wie das „manager magazin“ berichtet, soll die Zahl der bislang vier weitgehend unabhängig voneinander agierenden Vertriebseinheiten auf zwei reduziert werden. Über die Details des Programms werde derzeit noch diskutiert. Vertriebschef Rolf Wiswesser habe gut zwei handvoll Projektgruppen eingesetzt. Erste Ergebnisse sollen Mitte Mai präsentiert werden. Spätestens im Sommer will Wiswesser mit den Betriebsräten über Standortschließungen und Jobabbau verhandeln. 
     
    Die Arbeitnehmervertreter sind alarmiert, seit Ergo-Chef Torsten Oletzky Ende vergangenen Jahres die Kündigungsschutzvereinbarungen aufkündigte, die er anlässlich der letzten Restrukturierung mit dem Betriebsrat abgeschlossen hatte.
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