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    DAX® Eurokrise und kein Ende?

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    Gastautor: Nicolai Tietze
     |  27.04.2012, 09:45  |  1592 Aufrufe  | 
    DAX®: Eurokrise und kein Ende?

    Nach einem positiven Start in die US-Berichtsaison konnte auch der DAX® als Reaktion darauf Kursgewinne vorweisen. Doch trotz des besagten guten Starts in die „Earning Season“ wurde die Stimmung an den Aktienmärkten auch wieder relativ schnell eingetrübt, da sich der Fokus der Anleger erneut auf die Euro-Krisenländer Spanien und Italien richtete:


    Für Spanien wird von Investorenseite weiterhin befürchtet, dass das Land Hilfsgelder in Anspruch nehmen könnte. Die Gefahren werden vor allem im Bankensektor des Landes gesehen, der nach dem Platzen der Immobilienblase in Schieflage geraten zu sein scheint. Zwar gab es in letzter Zeit eine rege Nachfrage nach spanischen Staatsanleihen, allerdings musste das Land dafür auch erhöhte Zinsen in Kauf nehmen. Neben Spanien bleibt wohl zudem Italien ein europäisches „Sorgenkind“. Laut einer am 18. April von der Regierung unter Premierminister Mario Monti veröffentlichten Mitteilung erwartet man für das laufende Jahr ein Schrumpfen der italienischen Wirtschaft um 1,2 Prozent. Zuvor wurde aber lediglich ein BIP-Rückgang um 0,5 erwartet. Für das Jahr 2013 geht man allerdings wieder von einem Wachstum von 0,5 Prozent aus. Im Zuge der schwierigen konjunkturellen Entwicklung wurde auch bekannt gegeben, dass der Abbau der Staatsschulden langsamer als erwartet voranschreiten wird. Alles in allem: Keine richtig „aufbauenden“ Nachrichten für die Finanzmärkte.

    Für weitere Verunsicherung sorgten kurzzeitig ebenso die aufgekommenen Gerüchte um eine Bonitätsabstufung Frankreichs durch die Ratingagentur Moody‘s. Bereits im Januar entzog ja S&P dem Land die Top-Bonitätsnote. Zwar bewahrheiteten sich die Gerüchte um eine Bonitätsabstufung Frankreichs zunächst nicht, es wurde aber einmal mehr deutlich, wie nervös die Märkte allein aufgrund von Gerüchten über eine Ausweitung der europäischen Probleme reagieren können. Unabhängig von den Problemen in den anderen Ländern der Eurozone zeigen sich die deutschen Konjunkturindikatoren immer noch sehr stabil. Der ZEW-Index verzeichnete für den Monat April einen Anstieg um 1,1 Punkte auf plus 23,4 Zähler, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mit. Zuvor wurde sogar ein Rückgang auf 18,7 Punkte erwartet. Damit wurden all diejenigen enttäuscht, die auch für die deutsche Konjunktur eine Eintrübung erwarten. Daneben verbuchte der ifo-Geschäftsklimaindex im Monat April den sechsten Anstieg hintereinander. Doch die deutschen Indikatoren stehen nicht alleine da:

    Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland positiv. Laut eines am 17. April veröffentlichten Ausblicks hob der IWF seine Wachstumsprognose für die deutsche Konjunktur im laufenden Jahr von 0,3 Prozent auf 0,6 Prozent an, wobei die Prognose für 2013 bei 1,5 Prozent belassen wurde. Insgesamt sieht der IWF eine leichte Entspannung in der Frage der Eurokrise und damit auch gleichzeitig etwas verbesserte Aussichten für die weltweite Konjunkturentwicklung in diesem Jahr. Laut IWF habe besonders die Vergrößerung des europäischen Rettungsschirms zu einer Entspannung beigetragen, was auch zu einer höheren Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft für das laufende Jahr von 3,5 und 4,1 Prozent im nächsten Jahr geführt habe. Was heißt das nun alles für den deutschen Leitindex? Sagen wir es vielleicht so:

    Inwiefern diese verbesserten Prognosen tatsächlich zu einer Entspannung an den Aktienmärkten führen können, bleibt erst einmal abzuwarten. Denn so lange die Anleger nicht an eine nachhaltige Erholung der spanischen Wirtschaft glauben, dürfte es auch wohl keine große Entspannung in der Eurokrise geben. Daneben wird auch die Frage stehen bleiben, ob die US-Berichtsaison einen ähnlich positiven Verlauf weiter nehmen kann, wie dies zu Beginn der Fall war.

    Spekulative Anleger, die davon ausgehen, dass der deutsche DAX® wieder Aufwärtspotenzial aufbauen wird, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE76B1) auf eine solche Kursbewegung setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,25, die Knock-Out-Schwelle bei 3740 Indexpunkten. Auf der anderen Seite: Wer als spekulativer DAX®-Anleger auf der Short-Seite aktiv werden will, könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DB04C5, aktueller Hebel 2,84; Knock-Out-Schwelle bei 9060 Indexpunkten) traden.

    Stand: 24.04.2012

    Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden. DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.

    Wertpapier: DAX/DEUT Opt

    Themen: Eurokrise


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