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    Daimler Konzern wappnet sich laut Medienbericht gegen feindliche Übernahme

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  30.04.2012, 09:27  |  479 Aufrufe  |   | 

    Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Der Autobauer Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) hat sich für den Fall einer eventuellen feindlichen Übernahme gewappnet. Das Unternehmen hat dazu Maßnahmen vorbereitet, die einen Weiterbetrieb des Konzerns erschweren beziehungsweise zu einer Beendigung wichtiger strategischer Kooperationen führen können. Dies berichtet die "Automobilwoche" (Sonntag).

    Derzeit kursieren Gerüchte über einen Ausstieg des Daimler-Hauptaktionärs Abu Dhabi. Zu den Maßnahmen gehört die Vereinbarung mit den Banken, die den Geldhäusern im Falle einer Übernahme das Recht einräumt, Kreditlinien über 8 Mrd. Euro zurückziehen zu können. Ähnliche Kündigungsklauseln gibt es mit den chinesischen Joint-Venture-Partnern für Pkw und Lkw, mit dem Kooperationspartner Renault/Nissan und dem Leichtbau-Spezialisten Toray.

    Daimler wird derzeit mit einem Kurs von rund 41 Euro mit ungefähr 40 Mrd. Euro bewertet - bei liquiden Mitteln von 10 Mrd. Euro. Im Gegensatz zur Volkswagen AG (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) mit dem Land Niedersachsen und Bayerische Motoren Werke AG (BMW) (ISIN DE0005190003/ WKN 519000) mit der Unternehmerfamilie Klatten verfügt Daimler über keinen Hauptaktionär. Mit 9 Prozent ist das Emirat Abu Dhabi der größte Anteilseigner. Es folgen Kuwait mit 6,9 Prozent und Renault/Nissan mit 3,1 Prozent. Der Rest der Aktien ist breit gestreut.

    Die Aktie von Daimler gewinnt derzeit 0,92 Prozent auf 42,46 Euro. (30.04.2012/ac/n/d)


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