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    Börsen in Asien schwächer, China-Konjunktur im Fokus

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  11.05.2012, 12:26  |  636 Aufrufe  |   | 

    Tokio (www.aktiencheck.de) - Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den unentschlossenen Vorgaben der US-Börsen und teils enttäuschenden Konjunkturdaten aus China schwächer. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4/ WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verliert aktuell 0,58 Prozent auf 321,35 Punkte.

    Auch in China schlossen die Börsen im negativen Bereich. Der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) ging um 1,30 Prozent zurück auf 19.964,63 Punkte und der Shanghai Composite fiel um 0,63 Prozent auf 2.394,98 Zähler. Nachdem die größte US-Bankgesellschaft JPMorgan Chase mit Fehlspekulationen in die Schlagzeilen geriet, waren Finanztitel auch in China unter den Verlierern zu finden. HSBC und China Life schlossen dabei mit Kursrückgängen von 0,9 bzw. 1,8 Prozent.

    Nach der negativen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages schloss der Nikkei-Index (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) heute in Tokio mit einem Minus von 0,63 Prozent bei 8.953,31 Punkten. Der marktbreitere TOPIX verlor daneben 0,05 Prozent auf 765,42 Punkte.

    Die Aktie von Nissan Motor (ISIN JP3672400003/ WKN 853686) konnte heute in Tokio um 3,3 Prozent zulegen, nachdem sich der Gewinn des Automobilherstellers im vierten Quartal mehr als verdoppelt hat. Dabei konnten weltweit robuste Verkaufszahlen den starken Yen überkompensieren. Die Erwartungen wurden geschlagen. Anteile von Panasonic (ISIN JP3866800000/ WKN 853666) gaben derweil um 1,6 Prozent nach. Der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik musste im abgelaufenen Fiskaljahr 2012 einen Rekordverlust von 772,2 Mrd. Japanischen Yen (JPY) hinnehmen.

    Das Augenmerk der Marktteilnehmer richtet sich heute vor allem auf die aktuellen Konjunkturdaten aus China. So ist die chinesische Industrieproduktion im April 2012 weniger stark gewachsen als im Vormonat. Laut der nationalen Statistikbehörde in Peking kletterte die industrielle Wertschöpfung gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,3 Prozent, nach einem Plus von 11,9 Prozent im März. Volkswirte hatten sogar einen Anstieg um 12,2 Prozent prognostiziert. Im Vormonatsvergleich zog die Industrieproduktion um 0,4 Prozent an.

    Ferner hat sich der kräftige Anstieg beim chinesischen Einzelhandelsumsatz im April 2012 mit vermindertem Tempo fortgesetzt. So kletterten die Umsatzerlöse der Einzelhändler gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,1 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld eine Umsatzsteigerung von 15,1 Prozent prognostiziert, nach einem Plus von 15,2 Prozent im März.

    Die chinesischen Erzeugerpreise verbuchten unterdessen im April 2012 erneut einen Rückgang, der jedoch stärker ausfiel als noch im Vormonat. So gingen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 Prozent zurück, während Volkswirte im Vorfeld mit einem Minus von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Davor war das Preisniveau im März nur um 0,3 Prozent gefallen.

    Aus Indien wurde derweil gemeldet, dass sich die Industrieproduktion im März 2012 deutlich verringert hat. Wie die nationale Statistikbehörde mitteilte, sank die indische Industrieproduktion binnen Jahresfrist um 3,5 Prozent, wogegen Volkswirte im Vorfeld mit einem Plus von 1,7 Prozent gerechnet hatten. Für Februar war ein Anstieg um 4,1 Prozent ermittelt worden.

    Nikkei 225 (Japan): 8.953,31 (-0,63 Prozent) TOPIX (Japan): 765,42 (-0,05 Prozent) Hang Seng (China): 19.964,63 (-1,30 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.394,98 (-0,63 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.917,13 (-1,43 Prozent) SENSEX (Indien): 16.292,98 (-0,77 Prozent) JSX (Indonesien): 4.114,14 (-0,47 Prozent) STI (Singapur): 2.883,40 (-0,70 Prozent) (11.05.2012/ac/n/m)


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